Nachfolgende Materialien sind über ver.di zu erhalten. Sie sind über die örtlichen Bezirke zu beziehen, finden sich aber auch im Mitgliedernetz von ver.di (https://mitgliedernetz.verdi.de)
Im ver.di-Mitgliedernetz stehen die vereinbarten Tariftexte, ein Überleitungsrechner, eine Powerpoint-Präsentation zu den Inhalten sowie weitere Materialien zur Überleitung in die neuen Tabellen. Ihr erreicht das Mitgliedernetz direkt über den nachfolgenden Link. Die Nutzung des Mitgliedernetzes erfordert eine einmalige Registrierung.
https://mitgliedernetz.verdi.de/
Nach wiederum anstrengenden Verhandlungen wurden die Redaktionsverhandlungen zur Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst abgeschlossen. Jetzt sind die kommunalen Arbeitgeber gefordert die neue Eingruppierung umzusetzen.
Mit der Tarifeinigung wurde eine Übergangsregelung für die Eingruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst vereinbart. Diese gilt bis zur Einführung einer neuen Entgeltordnung im gesamten Kommunalbereich, ansonsten ist sie frühestens nach 5 Jahren kündbar. Vereinbart wurden so genannte S-Tabellen für die unterschidlichen Tätigkeitsmerkmale. Vereinbart wurden auch Überleitungsregeln, hierzu wird in Kürze von ver.di eine umfanggreiche Broschüre erscheinen.
Mit der Einigung wurde erstmal im Öffentlichen Dienst eine tarifliche Regelung zur betrieblichen Gesundheitsförderung tarifiert. Die Regelung erweitert die gesetzlichen Möglichkeiten des Arbeitsschutzgesetzes. Ziel ist es die Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit zu verbessern.
Flugblatt 1 als PDF downloaden
Flugblatt 2 als PDF downloaden
Die Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst ist endgültig beendet. 55 Prozent der ver.di-Mitglieder haben in einer zweiten Urabstimmung dem Tarifergebnis vom 27. Juli 2009 zugestimmt. „Trotz vorhandener Kritik ist die Mehrheit der betroffenen Mitglieder für die Annahme des Ergebnisses“, sagte das Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Achim Meerkamp in Berlin. Was die Aufwertung der sozialen Berufe angehe, habe man „einen Einstieg geschafft“.
Presseinformation als PDF downloaden
Bessere Arbeitsbedingungen für den Sozial- und Erziehungsdienst – Erste Schritte hin zu besserer Bewertung
Nach einem erneuten Verhandlungsmarathon ist bei den Tarifverhandlungen um bessere Arbeitsbedingungen
für die etwa 220 000 Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes ein Ergebnis erzielt worden: Für alle Beschäftigten wurde ein Tarifvertrag Gesundheitsförderung vereinbart. Zudem wurden neue Regelungen zur Eingruppierung entwickelt: So soll künftig eine neue Entgelttabelle speziell für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes gelten. Damit gehört die Zweiteilung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst beim Geld der Vergangenheit an.
Flugblatt - Behindertenhilfe als PDF downloaden
Flugblatt - Jugendhilfe als PDF downloaden
Flugblatt - Kindertagesstätten als PDF downloaden
Mitglieder können das Ergebnis auch kommentieren und diskutieren im Mitgliedernetz
Nach zähem Ringen gelang es der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) am Montag (27. Juli) ein Tarifergebnis für die rund 220.000 Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes zu erzielen. "Es ist gelungen, die Sozial- und Erziehungsberufe aufzuwerten und deutlich zu machen, was Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen leisten", betonte der ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske.
„Ohne tarifliche Regelung im Gesundheitsschutz wird es keinen Abschluss geben können. Aber die Gespräche sind getragen vom Willen aller Beteiligten, eine Lösung zu erzielen. Wir sind alle bestrebt, einen Kompromiss zu finden. Dies ist heute stärker erkennbar als in den vergangenen Tagen“, betonte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Sonntag bei den Tarifverhandlungen in Frankfurt am Main.
Die Zuversicht, bald eine Einigung im Tarifkonflikt für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zu erzielen, ist heute deutlich gewachsen. Knackpunkte sind nach wie vor die Regelung für einen Gesundheitsschutz, aber auch die Aufwertung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst unter Berücksichtigung der Kostenbelastung für die Kommunen. „Wir sind an einer Reihe von Baustellen dran. Intern wird intensiv gerechnet“, so der ver.di-Chef, „es bleibt noch eine Reihe von Unwägbarkeiten, aber die Wahrscheinlichkeit für ein Ergebnis sehe ich jetzt bei 60 Prozent.“
Wegen des derzeit offenen Verhandlungsablaufs des Sozial- und Erziehungsdienstes finden die angekündigte Streikdelegiertenversammlung und die Sitzung der Bundestarifkommission Öffentlicher Dienst am kommenden Montag, 27. Juli 2009, in Frankfurt/Main auf jeden Fall statt.
Auch die siebte Verhandlungsrunde um bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes ist ohne ein greifbares Ergebnis geblieben. Weder beim Gesundheitsschutz noch bei der Eingruppierung sind bisher Teilergebnisse unter Dach und Fach.
Flugblatt als PDF downloaden
ver.di-Verhandlungsführer Michael Wiese zum Stand der Verhandlungen.
Foto: Bender
Die Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst werden am 16.07.2009 fortgesetzt.
Presseinformation als PDF downloaden
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in den letzten Wochen haben wir nicht immer gewonnen, aber immer gekämpft: mal beim Streik auf der Straße, mal am Verhandlungstisch und manchmal auch vor Gericht. Wir mussten hier in Hamburg ein aggressives und manchmal provokantes Vorgehen des Arbeitgeberverbandes „Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg“ (AVH) erleben, das bundesweit einmalig war und ist. ...
Mitgliederbrief als PDF downloaden
Dringlicher Antrag aller Fraktionen auf der Stadtverordnetenversammlung in Marburg bezüglich des Tarifstreiks der ErzieherInnen.
Antrag als PDF downloaden
DIe ErzieherInnen aus der Kindertageseinrichtungen der Stadt Marburg möchten mit dieser Problembeschreibung die laufende Berichterstattung in den Medien ergänzen und noch einmal die Forderungen herausstellen und begründen, die für sie den aktuellen Schwerpunkt für diesen Streik ausmachen.
Offenen Brief als PDF downloaden
Der Kita-Streik und die Eltern: Wir schaffen das
Der Kita-Streik ist eine Belastungsprobe für die Eltern. Wie gehen sie mit der Situation um und warum gibt es keine Alternative zum Streik? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit und tauschen Sie sich mit anderen ver.di-Mitgliedern aus.
Wer noch nicht eingeloggt ist, muss sich vorher mit der Mitgliedsnummer registrieren.
ver.di-Mitgliedernetz
Kommunale Arbeitgeber verweigern Aufwertung der sozialen Berufe
Die Tarifverhandlungen für die 220.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst wurden nach einem fünftägigen Verhandlungsmarathon am 19.06. 2009 ergebnislos abgebrochen.
Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zeigt weiterhin keine Bereitschaft soziale Berufe aufzuwerten. Sie haben nach wie vor kein angemessenes Angebot für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung vorgelegt. Und sie sind nicht zu echten Aufwertung in der Eingruppierung bereit.
Flugblatt als PDF herunterladen
Die Tarifverhandlungen für die 220.000 Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste sind nach einem fünftägigen Verhandlungsmarathon am Freitagnachmittag ergebnislos abgebrochen worden. Seitens der Arbeitgeber gab es keinerlei Bereitschaft für höhere Anerkennung und die Aufwertung der sozialen Berufe. Auch die Verhandlungen bezüglich eines Tarifvertrags zur Gesundheitsförderung sind keinen Schritt vorangekommen und bleiben sogar hinter den gesetzlichen Regelungen zurück.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung ver.dis.
Desweiteren können Sie sich im Folgendem das Angebot der Arbeitgeber und die Forderungen ver.dis zum Thema Gesundheitsförderung herunterladen...
VKA Angebot - Gesundheitsförderung
ver.di-Beschluss - Gesundheitsförderung
...und die aktuelle ver.di Publik extra, die sich mit den gescheiterten Tarifverhandlungen befasst und gezielt Eltern und Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste anspricht.
Publik extra -Seite 01
Publik extra -Seite 02 und 03
Publik extra -Seite 04
Deshalb muss weiter gestreikt werden.
Wir rufen alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zum Streik für einen Gesundheitstarif auf. Kommt zur zentralen Kundgebung am 15. Juni 2009 nach Köln.
Die Anmeldung für den zentralen Streik in Köln vollziehen Sie bitte direkt über die ver.di Bezirke.
Unter den folgenden Links finden Sie den Aufruf zum zentralen Streik und den Ablaufplan + wichtige Informationen.
Unter dem Eindruck der bundesweiten Streiks haben die kommunalen Arbeitgeber ihre Blockadehaltung aufgegeben. Sie sind erstmals am 9. Juni zu konstruktiven Gesprächen bereit und haben sich ernsthaft mit der gewerkschaftlichen Forderung zur Gesundheitsförderung befasst. Die Streiks der letzten Tage haben ihre Wirkung auf die kommunalen Arbeitgeber nicht verfehlt! Sie merken, dass ihre Hinhalte-Taktik nicht aufgeht. Aber ob dies genügend Substanz hat, muss weiter ausgelotet werden.
Flugblatt als PDF herunterladen
Die zweite Ausgabe der "KODA-News" behandelt die Stellungnahme zum Tarifkonflikt im Sozial- und Erziehungsdienst (KITAS). Dabei geht es unter anderem um die Erhöhung der Fahrtkostenerstattung sowie um die Mitnahme von Stufen und Entgeltgruppen beim Arbeitgeberwechsel.
KODA-News als PDF downloaden
Die 4. Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst am 27. Mai 2009 bleibt ergebnislos.
Die Arbeigeber legen ein "Scheinangebot" zur betrieblichen Gesundheitsförderung vor. Diese Angebot zeigt die mangelnde Verhandlungsbereitschaft und dient nur dem Versuch, die laufenden Streiks als ungerecht darzustellen. Das Angebot enhält kein einziges Recht der beschäftigten zur Gesund-
heitsförderung. Es bleibt in Teilen selbst hinter den bestehenden gesetzlichen Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes.
Flugblatt zur 4. Verhandlungsrunde
Angebot der Arbeitgeber zur betriebl. Gesundheitsförderung
Beschluss von ver.di zur betriebl. Gesundheitsförderung
Mehr Informationen finden Sie auch in der ver.di Pressemitteilung
vom 27. Mai 2009.
ver.di Pressemitteilung - 27.05.2009
Professorin Dr. Helga Nowotny zu den Chancen technischer und sozialer Innovationen
Wie gut ist Deutschland in den verschiedenen Bereichen aufgestellt, die Innovationen begünstigen?
"Steigerungspotenzial gibt es in allen Bereichen - in ganz Europa. In unseren Bidlungssystemen beispielsweise spielt der soziale Hintergrund der Eltern für die Berufschancen der Kinder noch eine viel zu große Rolle. Bildung muss schon im Kindergarten beginnen, nicht erst in den Hochschulen..."
Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link.
Forum - Chemie macht Zukunft
BRIGITTE.de eröffnet eine Online-Diskussion zur Situation von Erzieherinnen und Erzieher.
11.000 Erzieherinnen und Erzieher streiken bundesweit für besseren Gesundheitsschutz und mehr Gehalt. Auf BRIGITTE.de erzählen vier Erzieherinnen, was Ihren Job so schwer macht.
Sind Sie auch Erzieherin und möchten Dampf ablassen, aus Ihrem Alltag berichten oder Ihre Meinung loswerden? Das können Sie im Bfriends Forum "Erzieherinnen: Die Wahrheit über meinen Job" oder per Email an erfahrungen@brigitte.de.
Mehr Informationen finden Sie unter folgendem Link.
Brigitte.de
Das Arbeitsgericht Kiel hat am 18. Mai 2009 die Streiks für einen Gesundheitstarifvertrag in Kiel für den 19. Mai 2009 untersagt. Das Urteil gilt nur für Kiel und nur für den Aufruf zu einem Streik am 19. Mai 2009!
ver.di wird Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegen, da wir sie nicht nur für inhaltlich falsch ansehen, sondern in dem Tenor der Entscheidung auch die Gefahr sehen, dass die Reihe der Urteile gegen Gewerkschaften und ihre berechtigten Forderungen fortgeschrieben wird.
Da ver.di die Entscheidung für falsch hält, halten wir die Streikaufrufe an allen anderen Orten aufrecht. Es gibt – entgegen der Auffassung der Arbeitgeber – keinen Grund aufgrund der Einzelfallentscheidung in Kiel die Streiks abzubrechen.
Vielmehr würde durch das Urteil die Entscheidung, wann zu einem Streik aufgerufen wird, nicht mehr den Gewerkschaften überlassen, sondern der Strategie der Arbeitgeber untergeordnet. Dies kann und darf nicht sein. Eine Einschüchterung wegen einer Einzelfallentscheidung lassen wir nicht zu.
ver.di hat natürlich die Rechtmäßigkeit des Arbeitskampfes zur Durchsetzung eines Tarifvertrages zur betrieblichen Gesundheitsförderung geprüft.
Info als PDF herunterladen
Das Bürgertelefon zur Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst 2009 erreichen Sie unter folgender Telefonnummer und zu folgenden Zeiten:
(6 Cent/Anruf aus dem Festnetz der deutschen Telekom, den Rest bezahlt ver.di)
Soziale Berufe leisten wesentliche Arbeit für die Entwicklung von sozial gerechten Lebenschancen in unserer Gesellschaft. Die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, verschärft durch die ersten Auswirkungen der Finanzkrise, lassen erahnen, in welchem Maße Entsolidarisierungs- und Selektionsmechanismen in dieser Gesellschaft wirken. Sie verweisen auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, in denen Soziale Arbeit in ihrer unterstützenden Funktion schwieriger und bedeutsamer geworden ist. Als Garant für die soziale und solidarische Ausgestaltung unserer Gesellschaft ist sie unbestritten.
Kinder sind unserer Zukunft, in die wir investieren und die wir fördern müssen. Nur wer gut gerüstet ins Leben geht, hat heutzutage noch eine Chance auf einen guten Schulabschluss und eine Berufsausbildung und damit auf ein gutes und sozial-integriertes Leben. Der Staat hat daher gegenüber den Kindern die Pflicht, gerechte Bildungschancen zu gewährleisten. ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, KinderpflegerInnen und SozialassistentInnen leisten hier wichtige Arbeit.
Die hohe Arbeitslosigkeit und die steigende Zahl von Geringverdienern, zunehmende Kinderarmut und Perspektivlosigkeit von Jugendlichen, veränderte Familienkonstellationen, mehr Alleinerziehende – diese Phänomene verweisen auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, in denen Soziale Arbeit in ihrer unterstützenden Funktion bedeutsamer geworden ist. SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen leisten hierbei wesentliche Hilfestellungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Integration von Behinderten in die Gesellschaft, im Besonderen in die Arbeitswelt, ist ein wichtiger Gradmesser für eine soziale Gesellschaft. In den Einrichtungen und Werkstätten wird hier für grundlegende Arbeit geleistet.
ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen leisten gute Arbeit und tragen eine große Verantwortung. Sie tun dies hoch motiviert und engagiert, sie haben hohe Qualifikationen, und sie leisten Außerordentliches. Hierfür gebührt ihnen ein hohes Maß an Anerkennung für ihre tägliche Arbeit.
ver.di fordert eine angemessene und bessere Bezahlung für die ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen. Motivierte SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und ErzieherInnen, sind nicht zu Dumpingpreisen zu bekommen, sie kosten Geld.
ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen, die gute Arbeit ermöglichen und nicht krank machen.
Beschäftige in den Sozialen Berufen haben ein Recht auf bessere Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung.
Soziale Berufe sind Mehr Wert
Chancen fördern – Anerkennung fordern!
Bis zum 13. Mai 2009 findet die Urabstimmung über Streiks in den
Sozial- und Erziehungsdiensten statt. Befragt werden alle ver.di-Mitglieder in den Sozial- und Erziehungsdiensten, die unter dem Geltungsbereich TVöD fallen. Sie werden entscheiden, ob ver.di weitere Arbeitskampfmaßnahmen einleitet.
Das bundesweite Abstimmungsergebnis soll am 14. Mai 2009 feststehen.
Die Verhandlungskommission zur Entgeltordnung TVÖD beschloß am 30. April 2009 das Scheitern der Verhandlungen über einen Gesundheitstarifvertrag für die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste. Der Verband der Kommunalen Arbeitgeber (VKA) hat trotz mehrfacher Aufforderungen die Aufnahme der Verhandlungen seit Monaten verzögert und damit ein Scheitern provoziert. ver.di ruft daher zu einem ersten bundesweiten Warnstreik am Mittwoch, dem 6. Mai in Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen der Sozial- und Erziehungsdienste auf. Bis zum 13. Mai finden Urabstimmungen statt.
4500 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes pochen auf eine bessere Eingruppierung
Kelch verwies auf die Ausweitung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz und betonte: „Wir brauchen in Zukunft viele neue Erzieherinnen und Erzieher.“ Wie die langjährigen Kolleginnen und Kollegen müssten die neuen Erzieherinnen und Erzieher zu ordentlichen Entgeltbedingungen beschäftigt werden. Sie forderte die Arbeitgeber auf, sich durch aktives Handeln in die Tarifverhandlungen einzubringen und den Beschäftigten auch monetär die Anerkennung zukommen zu lassen, sie sie in Reden immer wieder anführten.
Text und Bild: Doris Trapmann