Was hat das Arbeitsgericht entschieden?
Das Arbeitsgericht hat am Dienstag, 30.06.2009 entschieden, dass der Warnstreik von ver.di am 1. Juli 2009 rechtswidrig ist. Ver.di wird gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen. Das Urteil des Arbeitsgerichtes zur Einstweiligen Verfügung ist bisher nicht rechtskräftig.
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Der "Offene Brief", der am 10. Juli, gemeinsam mit über 2.000 Unterstützungsunterschriften Herrn Bürgermeister Wolbergs vor dem "Alten Rathaus" übergeben wurde, macht die riesige Solidarität deutlich.
Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Kundgebung an der über 60 KinderpflegerInnen und Erzieherinnen, mehrere Mitarbeiter der Lebenshilfe Regensburger Werkstätten, einige Eltern und zahlreiche Kinder teilnahmen. Dieser Brief wurde auf Initiative von Elternbeiräten gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di verfasst.
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Offener Brief des Vorsitzenden des Landeselternausschusses (LEA) Hamburg, Bodo Heuer, an den Freiburger Bürgermeister Dieter Salomon vom 10.07.09
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"Liebe Eltern,
am 16./17. Juli 2009 gehen die Verhandlungen um bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste weiter. ver.di will sich damit weiter um eine Lösung dieses Tarifstreites bemühen. Denn wir wissen, dass die Streiks gerade in den Kindertagesstätten Eltern und Kinder belasten. Wir bedanken uns deshalb für Ihre Unterstützung. Sie hat geholfen."
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Nur so können Bedingungen geschaffen werden, die es ermöglichen, jedem Kind die Förderung, Bildung
und Erziehung zu bieten, die es individuell benötigt.
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Podiusmdiskussion vom 9. Juni im Peiner Forum zum Thema Chancen fördern - Anerkennung fordern
"Guten Abend, meine Damen und Herren,
ich möchte heute nicht nur als Elternteil eines Kindergartenkindes sprechen, sondern auch aus der Sicht einer angehenden Wirtschaftswissen-
schaftlerin.
Kinder sind das größte Potenzial, dass eine Volkswirtschaft hat. Die Familie muss ein großes Stück Erziehung in die Hände der Erzieherinnen und Erzieher in den Kindergärten geben. Es ist nicht mehr so, dass die Kinder nur zum spielen mit anderen Kindern in den Kindergarten gehen. Dort passiert individuelle Förderung, dort werden die Kinder herangeführt. Wie können Konflikte gelöst werden (sprich durch das Projekt "Faustlos", dass auch in der Grundchule weitergeführt wird)? Wie verhalte ich mich in bestimmten Situationen gegenüber meiner Mitmenschen? Wie können wir gemeinsam eine Idee verwirklichen, wenn einer allein es nicht schafft?"
Den kompletten Beitrag dieser Mutter können Sie im folgendem als PDF herunterladen.
Podiumsdiskussion - Beitrag
Stellungnahme des GEB Tübingen zum Streik 2009.
"Wir unterstützen die Forderungen nach einem Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Sozial- und Erziehungsdienst und halten es für unabdingbar, dass die Menschen, die in diesen Berufsfeldern arbeiten, angemessen bezahlt werden. Wir wollen, dass unsere Erzieherinnen motiviert und gesund bleiben können. Die Qualität in der Erziehung, die wir uns wünschen, kann nicht von gestressten, gesundheitlich belasteten und schlecht bezahlten Kräften erbracht werden."
Stellungnahme als PDF downloaden
Gesamtelternbeirat der Freiburger Kindergärten (GEB Kitas) unterstützt den Streik der Erzieher/innen
"Erzieherinnen und Erzieher sorgen dafür, dass in den Einrichtungen eine moderne und zeitgemäße Betreuung stattfinden kann. Damit tragen sie entscheidend zur Chancengleichheit durch bessere Bildung der Kinder bei. Unsere Kinder und wir Eltern profitieren täglich von ihrer Arbeit. Deshalb verdienen sie mehr Respekt, bessere Arbeitsbedingungen und ein höheres Einkommen.
In der nächsten Zeit werden wir verstärkt das Gespräch mit allen Beteiligten suchen: den Leiterinnen und Leitern der Einrichtungen und deren Trägern, den Fraktionen im Gemeinderat, den zuständigen Ämtern und natürlich, wie bisher, den Eltern“ so G. Laupheimer.
Der GEB unterstützt die Forderungen der Erzieher/innen nach besserem Gesundheitsschutz und gerech-terer Bezahlung. Für die Bestreikung von Kindergärten zeigen wir trotz der dadurch auftretenden Probleme v.a. für berufstätige Eltern vollstes Verständnis denn: Erzieher/innen verdienen mehr!"
v.i.S.d.P. Andrea Letzner
Solidaritätsbekundung / Pressemitteilung als PDF herunterladen
Der Elternbeirat des Kindergarten Kayh aus Herrenberg wandte sich mit einem offenen Brief an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber, den kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg und an den Oberbürgermeister der Gemeinde Herrenberg.
unsere Kinder besuchen den Kindergarten in Kayh, der seit Mitte Mai immer wieder bestreikt wird, da unser Erzieherinnen-Team einen besseren Gesundheitsschutz sowie eine leistungsangemessene Entlohnung tariflich vereinbart wissen möchte.
In der Tat scheint uns die Belastung unserer Erzieherinnen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen zu sein. Aufgrund erhöhter Anforderungen und neuer Arbeitsweisen sind auf die Erzieherinnen insgesamt anspruchsvollere, arbeits-intensivere und belastendere Aufgaben hinzugekommen, wie zum Beispiel das genaue Beobachten der Kinder, die detaillierte Dokumentation der kindlichen Entwicklung und die individuelle Förderung der Kinder auf den verschiedensten Gebieten.
Im Zusammenhang mit den neuen Arbeitsweisen steht auch die gestiegene Lärmbelastung. Offene Häuser und verstärktes Freispiel führen zwangsläufig zu einem erhöhten, gesundheitsbelastenden Lärmpegel..."
Der Stadtelternbeirat aus Dreieich wandte sich mit einem offenen Brief an den kommunalen Arbeitgeberverband Hessen.
"Als Eltern der Kindergarten- und Hortkinder der Stadt Dreieich, vertreten durch denStadtelternbeirat, möchten mit diesem Schreiben zum aktuellen Streik Stellung nehmen.
Als betroffene Eltern unterstützen wir im Grundsatz die Initiative „Chancen fördern – Anerkennung fordern!“. Obwohl die, in Eigenregie getroffenen, Notlösungen und angebotenen Notdienstplätze der Stadt eine erhebliche Belastung, vor allem für die Kinder und natürlich auch für uns Eltern, bedeutet, dass viele der Forderungen der streikenden Erzieher/Innen grundsätzlich nachvollziehbar sind und die Diskussion überfällig ist."
Brief des Stadtelternbeirats aus Dreieich als PDF herunterladen
Die Kreiselternvertretung des Kreises Lübeck wandte sich in einem offenen Brief an dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg e.V. und forderte diesen dazu auf, konstruktiv mit den Forderungen der Gewerkschaft ver.di umzugehen.
Internetseite der KEV
Schreiben der KEV als PDF herunterladen
Liebe Eltern,
Bildung beginnt nicht in den Universitäten, sondern in den Kindergärten“, so wurde in der letzten Woche ein Interview mit Dr. Helga Nowotny, Vizepräsidentin des Europäischen Forschungsrates betitelt. Damit ist in einem Satz zusammengefasst, welche Bedeutung Kindertagesstätten haben – für Ihre Kinder, für Sie als Eltern und damit für unsere Gesellschaft.
Mehr Informationen können Sie dem Elternbrief entnehmen.
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Protestbrief des gemeinsamen Kindergarten- und Kooperationseinrichtungs-Beirat der Landeshauptstadt München an den Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern e.V.
Protestbrief als PDF downloaden
In Fürth luden Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst bewusst Eltern zu einem gemeinsamen Streikfest ein. Somit hatten die Eltern in Ruhe die Möglichkeit sich über die Gründe des aktuellen Streiks zu informieren. Sie erfuhren Hintergründe und konnten sich ein genaues Bild des Arbeitsalltages von Erzieherinnen machen.
Einladung zum Fürther Streikfest (26. Mai) als PDF herunterladen
Sehr geehrter Herr Dr. Schuster, sehr geehrte LeiterInnen der Stuttgarter Kindertagesstätten und Kindergärten, sehr geehrte Vertreter der Lokalpresse,
wir, Eltern der Weilimdorfer Kindertagesstätte Ludwigshafener Straße, unterstützen den aktuellen Streik der Erzieherinnen.
Voraussichtlich ist für kommende Woche, Donnerstag und Freitag, ein erneuter Streikaufruf geplant.
Am kommenden Freitag, 05.06.2009, um zehn Uhr, werden wir deshalb ins Stuttgarter Rathaus kommen. Wir bitten Sie, Herr Dr. Schuster, dafür zu sorgen, dass das Kinderzimmer geöffnet wird, und bitten Sie um Ihre persönliche Anwesenheit. Nachfolgend finden Sie unseren Aufruf an die Eltern der Stuttgarter Kindertagesstätten.
Wir bitten den Aufruf an die Kindertagesstätten weiterzuleiten und entsprechend zur Information der Eltern in den Einrichtungen aufzuhängen!
Solidaritätsbekundung der Weilimdorfer Eltern als PDF herunterladen
Saarländischer Städte- und Gemeindetag
Herrn Richard Nospers
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Talstr. 9
66119 Saarbrücken
Sehr geehrter Herr Nospers,
wir bringen tagtäglich unsere Kinder in kommunale Kindertageseinrichtungen, in Horte, in die sozialpädagogische Betreuung der Ganztagsschulen. Wichtig für uns ist, dass unsere Kinder sich dort wohl fühlen, umfassend und individuell in vielen verschiedenen Bildungsbereichen gefördert werden und viele soziale Erfahrungen machen können. Wir erleben, wie entscheidend die enge Zusammenarbeit zwischen uns und den pädagogischen Fachkräften ist.
Mehr als ein Drittel der Erzieherinnen verdienen weniger als 1.500 Euro. Das ist ein Stundenlohn von weniger als 10 €. Und nun soll das Eingangsgehalt noch um mehrere hundert Euro sinken. Die Erzieherinnen machen täglich einen Knochenjob und sollen unsere Kinder auf das Leben vorbereiten - vom Windelwechsel bis zum Rechnenlernen. Würden Sie das tun? In einem Job, in dem die Personaldecke so dünn gehalten wird, dass fast alles zusammenbricht, wenn in einer Einrichtung jemand kündigt, krank wird oder in Elternzeit geht?
Der Elternbeirat der Kita Zauberkiste findet die Forderung nach einer angemessenen tariflichen Eingruppierung verständlich und die Erfüllung dieser Forderung überfällig. Ebenso unterstützt er den Wunsch nach mehr Gesundheitsschutz. Unsere Erzieherinnen müssen täglich körperlich anstrengende Arbeit (bücken, heben usw.) tun und Kinder sind nun mal laut - Lärm belastet den Körper enorm.
Wir wollen, dass unsere Kinder sehen, dass die Menschen, die sie betreuen, mit Wertschätzung behandelt werden. Dazu gehört eine anständige Bezahlung und eine Gesundheitsfürsorge, die den Namen auch verdient. Wir wollen, dass unsere Erzieherinnen motiviert und gesund bleiben. Die Qualität in der Erziehung, die wir uns wünschen, kann nicht von gestressten und schlecht bezahlten Kräften erbracht werden.
Wir fordern die Arbeitgeber auf, die Tarifverhandlungen im Geist von Respekt und Fairness zu führen und bitte anderswo zu sparen - nicht an der Zukunft unserer Kinder!
Der Elternbeirat der Kita Zauberkiste in Weiterstadt Braunshardt
Liebe Eltern, liebe Bürgerinnen und Bürger,
aus den Medien oder über andere Informationswege haben Sie sicherlich bereits gehört, dass es nachwie vor keine Bewegung in der Tarifauseinandersetzung um einen Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung im Sozial- und Erziehungsdienst gibt. Obwohl die gesundheitlichen Belastungen sehr hoch sind und das Anliegen der Beschäftigten auch von einer breiten Öffentlichkeit mitgetragen wird, gibt es keine Reaktion der Arbeitgeber. Die Beschäftigten sind dadurch leider gezwungen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. In Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes, die dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes unterliegen, muss daher jetzt sehr zeitnah mit einem Arbeitskampf und daher auch mit Streiks gerechnet werden.
Mehr Informationen können Sie dem Elternbrief entnehmen.
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Liebe Eltern, liebe Bürgerinnen und Bürger,
Investitionen in soziale Arbeit sind Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft!
Wir bitten Sie daher, uns bei unseren Forderungen zu unterstützen. Sie können uns helfen, indem Sie mit uns für die Forderungen der Beschäftigten eintreten und die Aktionen begleiten und mittragen.
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Mit diesem Brief wollen wir Eltern von Kindern, die Kindertagesstätten besuchen, über die aktuelle Situation von Erzieherinnen und Erziehern informieren. Hohe Engagementbereitschaft, gute Qualifikation, aber schlechte Bezahlung und schlechte Rahmenbedingungen, und das in einem Arbeitsfeld, in dem über die Zukunft von aktuell ca. 3 Millionen Kindern mitentschieden wird.
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