Hintergrund

Beitragsfreies Kita-Jahr in Schleswig Holstein

Beitragsfreies Kita-Jahr startet zum 1. August – Bildungs- staatssekretär de Jager: Deutliche Entlastung für Familien

 

KIEL. Gute Nachrichten für Schleswig-Holsteins Familien: Vom 1. August an ist das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung für sie beitragsfrei. „Bildung fängt bereits im Kindergarten an“, sagte Bildungsstaatssekretär Jost de Jager heute (30. Juli) in Kiel. „Deshalb gibt es inzwischen auch einen klar formulierten Bildungsauftrag für die Kindertageseinrichtungen. Sie sollen gerade im letzten Jahr auf die Schule vorbereiten und Sprachdefizite ausgleichen. Und daher ist es nur folgerichtig, dass hier die Familien entlastet und keine Teilnahmebeiträge oder Gebühren mehr erhoben werden.“ Die Beitragsfreiheit gilt für eine Betreuung von bis zu fünf Stunden. Wird ein Kind vorzeitig in die Grundschule aufgenommen, erhalten Eltern bereits entrichtete Beiträge zurück.

Text: Sven Runde

 

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Volkswirtschaftlicher Nutzen

Kosten für Soziale Arbeit sind Investitionen, volkswirtschaftliche Betrachtungen bestätigen diese Darstellung. Insbesondere Investitionen in frühkindliche Bildungs- und Erziehungsangebote rechnen sich langfristig und erweisen sich als nachhaltig wirkend.

 

Mehr Informationen... 

 

www.sozialearbeit.verdi.de

Kitas und Kindergärten

Kleine Rabauken, großer Stress

 

Kita Streik: Niedrige Gehälter, Gesundheitsrisiken und gestiegene Anforderungen treiben die Mitarbeiterinnen weiter auf die Straße

 

Die Erzieherinnen der städtischen Kita Kapitelwiese in Essen wünschen sich vor allem eines: mehr Mitarbeiterinnen und mehr Zeit für die 100 Kinder, die sie betreuen. Die Personalsituation wird brenzlig, wenn Kolleginnen krank, im Urlaub oder auf Fortbildung sind.

 

Den kompletten Artikel finden sie unter folgendem Link:

 

Rheinischer Merkur online

Kitas und Kindergärten

Wunsch und Wirklichkeit

 

Seit Wochen kämpfen deutsche Erzieher/innen für bessere Arbeitsbedingungen in Kindergärten und Kitas. Wie erschütternd schlecht diese sind, zeigt der Vergleich mit Finnland. Ein Zwiegespräch unter Kolleginnen.

 

Den komlpetten Artikel finden Sie unter folgendem Link: 

 

Stern online

DJI - KiTa Studie

 

 

DJI – Bundesweite Befragung bei Kindertagesstätten

 

 

Im Jahr 2007 hat das

Deutsche Jugendinstitut (DJI)

eine bundesweite Befragung bei Kindertagesstätten durchgeführt, 1.805 Fragenbögen konnten ausgewertet werden. Wichtige Erkenntnisse gab es u.a. zum Themenkomplex Personalsituation.

  

 

 

 

 

 

    • Öffentliche und freie Träger von Kitas haben in den letzten Jahren Strategien entwickelt, um Personal flexibel einsetzen zu können. „Die meisten dieser Strategien sind für die Fachkräfte nachteilig.“
    • Nur 40% des Personals sind vollbeschäftigt (im Osten 18%, im Westen 46%).
    • In mehr als der Hälfte aller Kitas gibt es befristete Stellen bzw. Stellenanteile.
    • Kanpp 60% der Erinrichtungen arbeiten manchmal oder häufig unter dem gesetzlich geregelten bzw. festgelegten Personalschlüssel.
    • Bei 41,2% der Kitas ist die Leitung nicht freigestellt.
    • Die Aufgaben der pädagogischen fachkräfte sind sehr umfassend, was von den Beschäftigten auch als interessant und abwechslungsreich eingeschätzt wird. „Zugleich ist gerade die Komplexität der Aufgaben aber auch mitverantwortlich für das Belastungserleben. So leiden ErzieherInnen stärker an psychosomatischen Beschwerden als andere Berufsgruppen …“. 

 

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Deckblatt der Broschüre

Arbeitssituation und Personalbemessung im ASD

Das Deutsche Jugendinstitut belegt in dieser Studie die hohe Arbeitsbelastung in den Allgemeinen Sozialen Diensten. Im Rahmen seines Jugendhilfeb@rometers hat das DJI Jugendämter in einer bundesweiten Online-Vollerhebung nach ihrer Personalbedarfsbemessung, Arbeitsbelastung, den Folgen der Arbeitsbelastung sowie den Reaktionen darauf befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass in vielen Regionen eine Lücke zwischen Aufgabenmehrung mit hoher Arbeitsbelastung einerseits und personellen Ressourcen andererseits klafft. Die Situation hat sich selbst dort, wo es zu Stellenausweitungen kam, nicht grundlegend verbessert. So gibt es in 63% der ASDs Überlastungsanzeigen, damit verdeutlicht sich die zunehmende Arbeitsverdichtung und die zunehmende psychische Belastung der Fachkräfte.

 

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Fachpolitische Postitionen

Zum Umgang mit dem zunehmenden Mangel an Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

 

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband errechnet einen quantitativen Bedarf an pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten von 107.000 zusätzlichen Fachkräften bis 2014. Der Bedarf ergibt sich durch die Altersstruktur und den Ausbau der Plätze für Kinder unter 3 Jahren. Zusätzlich zu den bereits vorhersehbaren Absolventen der Fachschulen ergibt sich bis 2014 ein zusätzlicher Bedarf von 35.000 Fachkräften. Der Paritätische hält es für erforderlich, für dei Ausbildung der Fachkräfte und für die Arbeits-

bedingungen in den Einrichtungen angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Hierzu gehören:

  • Ausbildungszugänge und Ausbildungswege, die den gewachsenen Anforderungen gerecht werden
  • Vergütungsstrukturen, die Anreize setzen, die Ausbildung zu einer sozialpädagogischen Fachkraft zu wählen und einen Arbeitsplatz in diesem Arbeitsfeld zu suchen

 

Der Paritätische kritisiert, dass die gewachsenen Anforderungen und Leistungen von pädagogischen Fachkräften bisher bei der Bezahlung nicht angemessen berücksichtigt werden. 

 

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Böckler impuls 7/2009

Die Hans-Böckler-Stiftung hat in ihrer Ausgabe „Böckler impuls 7/2009“ das Thema „Ältere Beschäftigte“ aufgegriffen. Arbeitskräfte werden im nächsten Jahrzehnt deutlich älter. Die Betriebe – so die Einschätzung in Böckler impuls – müssen jetzt dafür sorgen, dass die Beschäftigten lange im Beruf durchhalten – sonst droht ihnen ein erheblicher Verlust an Erfahrungswissen.

 

Auszug aus Böckler impuls 7/2009 als PDF herunterladen

Sozial Extra 3|4 '09

Praxis Aktuell: Personalentwicklung

 

Soziale Berufe sind mehr wert  

 

Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst 

 

Am 20. Januar 2009 wurden in Frankfurt/Main die Tarifverhandlungen für die kommunalen Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst aufgenommen.Diese Entgeltordnung regelt die Eingruppierung und damit die reale Entlohnung aller Beschäftigten, die in den Geltungsbereich des bisherigenTarifvertrages Sozial- und Erziehungsdienst fallen. Der aktuell noch geltende Tarifvertrag ist aus dem Jahr 1991. Nach nunmehr 18 Jahren ist es ausSicht der Gewerkschaft ver.di Zeit für ein neues, zeitgemäßes und gerechteres Eingruppierungssystem.

  

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Fit für die Zukunft - professionelle Behindertenhilfe sichern

Über 400.000 Menschen mit Behinderung nutzen in Deutschland die vielfältigen Angebote der Einrichtungen der Behindertenhilfe.

 

Die Behindertenhilfe hat sich von mildtägigen Betreuungsangeboten hin zu gesetzlich gesicherten Rechtsansprüchen der behinderten Menschen entwickelt. Nunmehr beabsichtigen die politisch Verantwortlichen, bisher pauschale Vollbetreuungsleistungen hin zu individuell gestaltbaren Teilleistungen im Rahmen eines persönlichen Budgets zu verändern.

 

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Gute Arbeit der ErzieherInnen

DGB-Untersuchung zur Arbeitsqualität aus Sicht von Erzieherinnen und Erziehern


Erzieherinnen und Erzieher haben eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe. Die Erwartungen und Anforderungen an die Arbeit dieser Berufsgruppe sind im Zusammenhang mit der Bildungsdiskussion in den vergangenen Jahren in Deutschland sogar noch erheblich angestiegen. Erzieher/innen identifizieren sich mit ihrer Arbeit, sind motiviert und leisten viel. Im Gegensatz dazu steht allerdings ihr geringes Einkommen und die schlechten Arbeits- und Rahmenbedingungen. Das hat eine Studie ergeben, deren interessante Ergebnisse die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Dezember 2008 vorgestellt hat. Dabei geht es um eine Untersuchung zu den Arbeitsbedingungen von Erzieher/innen im Rahmen des DGB-Index "Gute Arbeit".

 

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Bildung in Kindertagesstätten

Kindertagesstätten haben eine wichtige bildungs- und sozialpolitische Aufgabe. In dieser Broschüre werden die wichtigsten Aspekte der Diskussion um die Bedeutung von Kindertagesstätten zusammengeführt. Hierbei wird klar, dass die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas einen wichtigen Beitrag für die Lebenschancen von Kindern leisten. Die Broschüre will auch dafür motivieren, dass die Fachkräfte sich selbstbewusst in die öffentliche Diskussion um den Bildungsauftrag von Kindertagesstätten einbringen.

 

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Kinder brauchen Seelenproviant

„Der Kindergarten ist ein Ort der Kinder“ – basierend auf diesem Gedanken entwickelt der Autor Dr. Armin Krenz Gedanken zu einer kindorientierten Elementarpädagogik. Kindertagesstätten sind ein wichtiger Lebensraum der Kinder, sie sollten nach Krenz Orte der unbeschwerten Entwicklung von Kindern sein.

 

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Kindertagesstätten in Bewegung

Bewegung spielt für die kindliche Entwicklung eine entscheidende Rolle. In dieser Broschüre werden die Grundlagen der Psychomotorik dargestellt und erläutert. Der Text soll insofern eine Einführung in die Thematik geben und Lust darauf machen, Psychomotorik als pädagogisches Prinzip zu verstehen und in den Einrichtungen konzeptionell zu verankern.

 

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Armut: ein reales Problem?

Seit über einem Jahrzehnt erleben wir einen rasanten Sozialabbau. Armut und Arbeitslosigkeit nehmen zu. Hiervon betroffen sind insbesondere Kinder und Jugendliche. Beschäftigte in der Sozialen Arbeit werden dabei in eine Rolle gezwungen, die sie eher zu VerwalterInnen von Armut macht und ihre Fachlichkeit immer mehr in Frage stellt. In den Beiträgen der Broschüre wird die Armutssituation und die Reaktion der Politik wie auch die Bedingungen der Beschäftigten in der Sozialen Arbeit dargestellt und umrissen.

 

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Sozialraumorientierung

Lebensräume so zu gestalten, dass in ihnen lebende Menschen optimale Entwicklungs- und Partizipationsmöglichkeiten haben. Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit bietet hierfür Chancen. In der vorliegenden Broschüre werden die verschiedenen Aspekte kritisch beleuchtet.

 

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Deckblatt der Broschüre

Qualitätsanforderungen an ein Fort- und Weiterbildungskonzept für Erzieher/innen

Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung führte das Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw) eine Studie zu aktuellen Qualifikationsanforderungen für Erzieher/inen durch. Der hohen Weiterbildungsmotivation der Fachkräfte steht ein unüberschaubarer Markt an Bildungsangeboten gegenüber.
Ausgehend von den Anforderungen an die Arbeit von Erzieher/innen in Kindertagesstätten werden Eckpunkte für ein abgestimmtes Weiterbildungskonzept entwickelt.
Hierfür beschreibt die Studie die aktuellen Anforderungen an die Aufgaben und damit auch der Kompetenzen von ErzieherInnen. Verändert haben sich Familienstrukturen, der höhere Bildungsanspruch an die Einrichtungen, die stärkere Gewichtung von Integration und Sprachförderung. Hintergrund hierfür sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum kindlichen Lernen und der Neurobiologie. Von der Politik wurde dies durch die Einführung von Bildungsplänen für die frühe Bildung aufgegriffen, Bildung als wichtige Aufgabe der Kindertagesstätten damit als gesellschaftliche Anforderung bestätigt.
Für die Fachkräfte ergeben sich daraus veränderte Aufgabenfelder. Neben neuen pädagogischen Themen bekommt Elternarbeit eine wichtige Funktion. Öffentlichkeitsarbeit, Arbeit mit Behörden, Fachdiensten und im Sozialraum nehmen zu.
Damit verändern sich natürlich auch die Anforderungen an Kompetenzen. Diese müssen – so die Studie – in einem aufeinander abgestimmten System der Aus-,. Fort- und Weiterbildung vermittelt werden. Neben der Durchlässigkeit des Gesamtsystems sind hierbei Anerkennungsverfahren für Erfahrungen in beruflicher Praxis, für vorhandene Ausbildung und für gemachte Weiterbildungen notwendig.

 

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