Aktionen April 09

Marburg 24.04.09

Über 100 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste protestierten vor dem Marburger Rathaus. Sie forderten Anerkennung ihrer Arbeit und übten harsche Kritik am Verhalten des Arbeitgeberverbandes. Dieser sei nicht bereit, zügig über einen Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung zu verhandeln. Dass es bei der Entgeldgruppe 6 für BerufseinsteigerInnen bei den Erzieherinnen bleiben soll, hielten die TeilnehmerInnen für unverschämt. Sollte sich das abwertende Verhalten der kommunalen Arbeitgeber nicht ändern, so werden „wir nicht abends, sondern schon morgens hier stehen“, erklärte ein ver.di Sprecher unter Aplaus der Teilnehmer.

Lüdenscheid 23.04.09

In Lüdenscheid fanden circa 150 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste zusammen und informierten sich über die aktuellen Stand der Tarifverhandlungen im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst. Die Veranstaltung wurde gleichzeitig für die direkte Ansprache und zur Mobilisierung der Beschäftigten genutzt. Diese stehen voll hinter den Forderungen seitens ver.di und wollen auch in Zukunft aktiv und engagiert an Aktionen teilnehmen.


Saarbrücken 23.04.09

Fachkräfte und Personalräte aus Saarland trafen sich am 23. April in Saarbrücken. Hierbei wurde der aktuelle Stand der Tarifverhandlungen diskutiert und Planungen für die weitere Aktionen vorgenommen. Unterstützt wurden sie hierbei von Alfred Staudt, Landesleiter Saar.


Hamburg 23.04.09

Circa 300 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste versammelten sich am 23. April auf der Moorweide in Hamburg. Es gab gute Berichte zu unterschiedlichen Themen, zum Beispiel: Gesundheitsschutz, Informationen zu weniger bekannten Arbeitsfeldern, etc. Wolfgang Rose steht im vollen Umfang hinter den Beschäftigten und hat mit seiner Rede auch politische Zusammenhänge deutlich machen können.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion in Dessau

Dessau 23.04.09

"An uns kommt keiner vorbei!"

 

Unter diesem Motto machten die Erzieherinnen und Sozialarbeiter/-innen von Dessau-Roßlau ihren Unmut über die Blockadehaltung der Kommunalen Arbeitgeber Luft. Mit einer Bildungsmauer, die am 23. April an der Friedensglocke vor dem Rathaus gebaut wurde, dokumentieren die kommunalen Einrichtungen ihr Bildungsangebot. "Wir machen weiter" - das war den Kollegen/-innen klar! Es muss mehr passieren, sonst sind wir verraten und verkauft.


Bild zeigt Aktion in Esslingen

Esslingen 23.04.09

Unter dem Motto "Die Verhandlungskommission ist überall", wurden dem Oberbürgermeister in Esslingen die Forderungen ver.dis im Rahmen eine Protestaktion postalisch übergeben.


Berlin 22.04.09

sicht.weisen lautet der Titel einer Veranstaltung von ver.di, die am 22. April in der ver.di Bundesverwaltung stattfand. Ein wichtiges Thema waren die gestiegenen Anforderungen an ErzieherInnen und die aktuelle Tarifauseinandersetzung.


Bild zeigt Kundgebung in Erfurt

Erfurt 22.04.09

ver.di Erfurt und Erzieherinnen aus Erfurter und Gothaer KiTas übergaben dem Finanzausschuss und dem Ausschuss für Soziales und Familie der Stadtverwaltung Erfurt am 22. April die Resolution ver.dis. 


Bild zeigt Aktion in Mannheim

Mannheim 21.04.09

Laut und bunt sind am Dienstag, den 21. April ca. 160 Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten des Mannheimer Stadtjugendamtes auf dem Paradeplatz erschienen, um ihren Forderungen nach einem Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung und einer angemessenen Eingruppierung Gehör zu verschaffen.

Mit roten T-Shirts, Plakaten und der Verteilung eines Bürgerinfos wurden die Passanten aufmerksam gemacht und mit den Arbeitsbedingungen in den sozialen Bereichen konfrontiert.

Ein Hör-Erlebnis der besonderen Art war die über Lautsprecher eingespielte normale Lärmpegel in Kita-Gruppen, ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag der ErzieherInnen.

Wir werden daher weiter für unsere Forderungen aktiv eintreten um die Blockadehaltung der Arbeitgeber zu überwinden!


Bild zeigt eine aktive Mittagspause in Düsseldorf

Düsseldorf 21.04.09

Eine aktive Mittagspause gab es am 21. April bei der Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH in der Marienburger Straße 24 in Düsseldorf. Kolleginnen und Kollegen verdeutlichten hier ihr Engagement und informierten über ihre Forderungen sowie den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen.


Bild zeigt Aktion vor dem Bremer Rathaus

Bremen 21.04.09

 

Wir wollten, ohne dabei den Dienstbetrieb zu unterbrechen, ein Zeichen setzen, zur Unterstützung der Forderungen in den Tarifverhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst.

 

Aus diesem Grund sind wir mit unseren KollegInnen und KollegInnen anderer Träger vom DGB-Haus zum Rathaus marschiert und haben dort, in Verbindung mit unseren Forderungen, der Sozialsenatorin Inge-Lore Rosenkötter und dem Bürgermeister Jens Böhrnsen jeweils ein rotes Licht überreicht.

 

Es war eine gelungene Aktion. Wir haben uns über die KollegInnen gefreut, die mitgewirkt und teilgenommen haben.

 


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion in Neukirchen

Neukirchen-Vluyn 22.04.09

Radtour zu den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.
 

Gut 20 Beschäftigte aus Kindertageseinrichtungen in Neukirchen-Vluyn haben gestern praktisch verdeutlicht, wie sie sich im Kita-Alltag abstrampeln müssen. Geschmückt mit Wimpeln und Fahnen nahmen sie an einer Fahrradtour teil, mit der sie auf die aktuellen Tarifgespräche der Gewerkschaft ver.di mit der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber zum Eingruppierungsrecht und zum Gesundheitsschutz für den Sozial- und Erziehungsdienst aufmerksam machen wollen.

 

Die Teilnehmerinnen ließen sich vor dem Start über den Verlauf der letzten Verhandlungsrunde am Vortag in Berlin informieren und waren entrüstet über das „Angebot“ der Arbeitgeber. Diese wollen die Regeltätigkeit einer Erzieherin der Entgeltgruppe 6 zuordnen, das sind ca. 500,- €uro weniger, als die meisten Kolleginnen zur Zeit haben. Für die Betroffenen passt dies in keinster Weise zu den gestiegenen Anforderungen in der Praxis und der Bedeutung der Elementarbildung.

 

Zum Tarifvertrag Gesundheitsschutz haben die Arbeitgeber die Verhandlungen bisher noch nicht aufgenommen. Ver.di will mit diesem Tarifvertrag die Arbeitsbedingungen von Kita Beschäftigten und Sozialarbeitern verbessern, weil gute Arbeit nur unter guten Bedingungen möglich ist.

 

Die Teilnehmerinnen der Radtour wollen in den nächsten Wochen weitere Aktionen organisieren und ihren Kreis erweitern.

Bild zeigt Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes bei einer Protestaktion in Hannover

Hannover 21.04.09

Am 21.4.09 haben, mit einer sogenannten Traumreise, etwa 250 städtische Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger für eine bessere Bezahlung und eine betriebliche Gesundheitsförderung demonstriert.

 

Sie legten sich dazu um 17 Uhr in Hannover am Ernst-August-Platz auf Isomatten, und versuchten, zur Ruhe zu kommen und sich vom Lärm, Stress und der psychischen Belastung an ihrem Arbeitsplatz zu erholen. ver.di hatte aufgerufen, hinsichtlich der Verhandlungen in der Tarifrunde der Sozial- und Erziehungsdienste.

 

Jürgen Homann, der niedersächsische ver.di Landesvorsitzende übte Kritik daran, dass sich die Arbeitsbedingungen von Erziehern und Sozialarbeitern durch Personalabbau seit Jahren verschlechterten und nannte besonders die Faktoren Stress, Lärm und psychische Belastung. Das Gehalt sei nicht angemessen für die Arbeit, deshalb die Forderung nach einer besseren Eingruppierung in den Entgeltgruppen.

 

Auch die „Traumreise“, vorgetragen vom Mitarbeiter Dieter Berg, brachte letztlich nicht die erwünschte Entspannung.

 

Weder im ersten „Entspannungssaal“, wo ein Dschinn allen Traumreisenden Geld und Geschmeide versprach und dann verschwand, noch im zweiten, in dem die Traumreisenden auf so viele ratsuchende Menschen trafen, dass das „Beschenken“ mit einem Rat glatt in beinharte Arbeitsverdichtung umschlug.

 

Im letzten Saal mussten die Reisenden sogar ein nach und nach auseinander brechendes Maschinensystem mit ihrem Körper abstützen, was langsam begann, sich dann wie ein Alptraum auf ihre Brust legte und alle froh waren als das Signal: „Aufwachen in der Realität“ ertönte.

 

Fazit: Solange die Schwierigkeiten und Probleme in der Arbeitswelt nicht gelöst sind, werden sie die Mitarbeiter bis in die Traumreisen verfolgen, wenn auch in anderer Gestalt.Deshalb werden die Forderungen von Ver.di zur Gesundheitsförderung und zu einer besseren Eingruppierung in den kommenden Wochen sowohl in Tarifverhandlungen als auch auf der Straße durchgesetzt werden müssen.

 

Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung mit Symbolcharakter sind die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wild entschlossen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Kundgebung in Stuttgart

Stuttgart 21.04.09

Zeit, dass sich was dreht
 
Aufgaben sind gewachsen: Erzieherinnen und Erzieher verleihen Forderungen Nachdruck  
 
Mit einer kleinen Show haben Erzieherinnen und Erzieher am 21. April auf dem Stuttgarter Schlossplatz ihren Forderungen nach einem Gesundheitstarifvertrag und einer besseren Eingruppierung Nachdruck verliehen. Auf Plakaten hatten sie all die Leistungen notiert, die die Gesellschaft und die Politik von ihnen verlangen - wie Konflikte schlichten, Bildungschancen erhöhen, Kinder schützen, Praktikanten anleiten, Lösungen finden, in Notlagen beraten oder Eltern bilden. Diese Aufgaben nehmen zu, machten sie mit Hilfe von Bändern deutlich. Weil die Aufgaben steigen, soll auch das Gehalt steigen. „Es ist Zeit, dass sich was dreht“, sind sich die Erzieherinnen und Erzieher überzeugt.
 
Die Aktion war Teil des „Tages des sozialen Erziehungsdienstes“, zu dem ver.di aufgerufen hatte. An Infoständen, in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, auf Demonstrationen oder bei Politiker-Besuchen machten sich die Beschäftigten für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen stark.
 
In Stuttgart verwiesen die Beschäftigten unter anderem darauf, dass mehr als ein Drittel der Erzieherinnen und Erzieher unter 1.500 Euro brutto verdienen und nur zwei von fünf Pädagoginnen und Pädagogen eine Vollzeitstelle inne haben. Nur 26 Prozent der Erzieherinnen und Erzieher glaubt, gesund ins Rentenalter zu kommen. ver.di fordert eine bessere Bezahlung und Regelungen zur Gesundheitsförderung, damit die Beschäftigten in diesem Beruf auch gesund das Rentenalter erreichen. ver.di betont: Neben Lärmschutz und angemessenem Mobiliar gehört hierzu auch eine bessere Personalausstattung. „Eine gute Infrastruktur für Bildung, motivierte Erzieherinnen und Erzieher – das ist nicht zu Dumpingpreisen zu bekommen“, betonen die Beschäftigten. 
 
Für Martin Agster, Personalratsvorsitzender des Jugendamtes Stuttgart, steht es außer Frage: Die Beschäftigten sind bereit, für höhere Einkommen und einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz zu kämpfen. Er verwies darauf, dass Erzieherin vor wenigen Jahren in der Regel noch ein Beruf war, der nicht bis ins Rentenalter ausgeübt wurde. Viele der Kolleginnen fürchteten heute, dass sie es gesundheitlich nicht bis zum Eintritt in die Rente schafften. Die Beschäftigten würden sich in den laufenden Tarifverhandlungen nicht abspeisen lassen. „Wir kommen wieder“, sagte er und kündigte damit weitere Aktionen für den Fall an , dass die Arbeitgeber nicht auf die Forderungen der Beschäftigten eingehen.

Bild zeigt Aktion mit einen Geräuschzelt in Leipzig

Leipzig 21.04.09

Eine besondere Aktion gab es am 21. April in der Leipziger Innenstadt. Hier wurde ein "Geräusch bzw. Lärmzelt" aufgebaut, durch das circa 200 Passanten den Lärmpegel, den ErzieherInnen bei der täglichen Arbeit in KiTas ausgesetzt sind, hören und erfahren konnten.

 

Die Kollegeninnen und Kollegen haben eine Video dieser Aktion zur Verfügung gestellt.

 

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Bild zeigt Aktion in Wiesbaden

Wiesbaden 21.04.09

In Wiesbaden wurde am deutschland-

weiten Aktionstag über die aktuellen Tarifverhandlungen zur betrieblichen Gesundheitsföderung und zur neuen Eingruppierung der Sozial- und Erziehungsdienste informiert. Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste engagieren sich hier für die Aufwertung, Anerkennung und Wertschätzung ihrer Berufe.


Bild zeigt Beschäftigte einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung aus Gelenhausen bei einer Aktion

Hanau 21.04.09

Kolleginnen und Kollegen des Behinderten Werks, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Erzieherinnen aus Hanau und dem Kreis Main-Kinzig nutzten ihre Mittagspause am 21. April in Hanau vor dem Brüder-Grimm-Denkmal aktiv. Sie informierten Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Tarifverhandlungen im Sozial-und Erziehungsdienst und machten ihre Forderungen deutlich.

 

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Bild zeigt Aktion in Nürnberg

Nürnberg 21.04.09

Am 21. April fanden zwischen 450 und 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Kundgebung am Jakobsmarkt in Nürnberg zusammen. Unter anderem machten Jürgen Göppner (Bezirkgeschäftsführer), Nicole de Boer (KiTa-leiterin) und Gerhard Zeder (Betriebsratsvorsitzender WfB Stadt Nürnberg) in ihren Reden, auf die aktuelle Situation von Beschäftigten in Sozial- und Erziehungdiensten aufmerksam.

 

Fotos: Markus Österle


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion in Ludwigshafen

Ludiwgshafen 21.04.09

Am 21. April gab es eine gemeinsame Kundgebung der Kolleginnen und Kollegen der Evangelischen Kirche Pfalz und der Stadtverwaltung Ludwigshafen auf dem Berliner Platz in Ludwigshafen. Sie demonstrierten für die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste und informierten Bürgerinnen und Bürger über ihre Arbeitssituation und ihre Forderungen.


Bild zeigt Aktion in Offenburg

Offenburg 21.04.09

Gut 200 Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter demonstrierten am 21. April vor dem Offenburger Rathaus für eine bessere Wertschätzung ihrer Berufe. Das Angebot des Verbandes Kommunaler Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde, wurde auch in Offenburg als eine Provokation aufgefasst. 


Bild zeigt Beschäftigte bei einer Kundgebung

Berlin 21.04.09

Circa 250 Kolleginnen und Kollegen von ver.di Berlin und Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste versammelten sich am 21. April vor dem Roten Rathaus in Berlin zu einer Kundgebung. Die Berliner wollten den Kolleginnen und Kollegen im Bundesgebiet zeigen, dass sie solidarisch sind und hinter den Forderungen nach betrieblicher Gesundheitsförderung und der Aufwertung der sozialen Arbeitsfelder stehen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion in Göttingen

Göttingen 21.04.09

Viele Interessierte und Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste trafen am 21. April in Göttingen zusammen. Unter dem Motto "So fährt die Zukunft unserer Kinder gegen die Wand", wurde auf die aktuelle Situation vieler Kollegeninnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsdiensten aufmerksam gemacht.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion

Osterholz-Scharmbeck 21.04.09

Am bundesweiten Aktionstag am 21. April, haben sich rund 50 Erzieherinnen der fünf KiTas aus Lilienthal und Osterholz-Scharmbeck an einer gemeinsamen Aktion beteiligt, mit der sie ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Sie zogen mit Gießkannen und Transparenten zum Rathaus und sprachen mit dem Bürgermeister, Martin Wagener, über die an sie gestellten Anforderungen und deren geringer Wertschätzung. Die Bürgermeister zeigte Verständnis für die Forderungen.


Dormund 21.04.09

Unter dem Motto "Für ´nen Appel und ´nen Ei" riefen die Ver.di-Vertrauensleute zur aktiven Mittagspause auf. Sie informierten, diskutierten mit den Kolleg/-innen und drückten den Verhandlern die Daumen.  
 
In der LWL-Klinik Dortmund nutzten die Mitarbeiter-/innen das Angebot der Ver.di - Vertrauensleute.

Bild zeigt Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes bei einer Aktion in Dortmund

Dortmund 21.04.09

Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste trafen sich zu einer gemeinsamen Aktion in Dortmund. Bürgerinnen und Bürger wurden über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen und über die Forderungen der Beschäftigten informiert.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion in Wolfenbüttel

Wolfenbüttel 21.04.09

30 ErzieherInnen „zogen“ am 21. April durch die Innenstadt von Wolfenbüttel für einen Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung und eine verbesserte Eingruppierung. Sie machten mit Pfeifen und Trommeln auf sich aufmerksam und sammelten Unterschriften für ihre Forderungen.

Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei der Aktion in Wetzlar

Wetzlar 21.04.09

Kundgebung am 21. April vor dem Rathaus in Wetzlar. Rund 100 ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen nahmen daran teil. Die Stadtverordneten der Stadt Wetzlar, die an diesem Tag Versammlung hatten, bekamen Info-

blätter überreicht, der Oberbürger-

miester und Stadtverordnetenvorsteher einen  „Vergißmeinnicht“ Blumentopf. Die Aktion ging von 17 bis 18 Uhr. Es gab rege Gespräche mit den Stadtver-

ordneten. Der Oberbürgermeister Dette sprach davon, dass er auf einen fairen Kompromiss bei den Tarifverhandlungen hoffe.  


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei der Aktion in Neumarkt

Krefeld 21.04.09

„Wir wollen keine kleinen Brötchen mehr backen!“
 

Unter diesem Motto haben heute ca. 50 ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen Unterschriften gesammelt und Informationsmaterial sowie kleine Brötchen an interessierte Bürgerinnen und Bürger verteilt. An dem gut besuchten Stand am Neumarkt wurden viele Gespräche zu den Arbeits-

bedingungen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst geführt und bestand die Möglichkeit auf Großplakaten seinen eigenen Arbeitsplatz zu bewerten. Hierbei wurden insbesondere Lärm und die hohe psychische Belastung genannt. Dies entspricht auch anderen Befragungen, deshalb fordert ver.di aktuell in Tarifgesprächen mit den Arbeitgebern einen Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung und eine Bezahlung die den hohen Anfor-

derungen der Berufe gerecht wird.Die betroffenen Beschäftigten sind der Auffassung, dass gute Arbeit im Bildungs- und Sozialbereich außer Frage steht. Aber gute Arbeit braucht auch gute Rahmenbedingungen und guten Lohn.

 

Dafür streiten wir auch in den kommenden Wochen.

Kassel 21.04.09

Am 21.04. hat ver.di zu einer „aktiven Mittagspause“ in der Zeit zwischen 12.00 und 14.00 ihre Mitglieder aus dem Sozial- und Erziehungsdienst der Stadtverwaltung und der Landkreisverwaltung eingeladen.

 
Der Info Stand vor dem Rathaus gab mit insgesamt über 100 Beschäftigten aus dem Sozial- und Erziehungsdienst ein buntes Bild der regen Diskussionen über die Kampagne „ Chancen fördern – Anerkennung fordern" wieder.
 
Erziehung, Betreuung und Bildung ist nicht für einen „ Appel und Ei „ zu haben, so lautete das Motto.
 
„Kassel war dabei und grüßt Berlin“

Bild zeigt Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes bei einer Protestaktion in Bremen

Bremen 21.04.09

Bei strahlend blauem Himmel und in bester Stimmung zogen heute über hundert Vertreter/-innen der Beschäftigten aus Kitas und sozialen Diensten vor das Bremer Rathaus. Dort warben sie vor der Sitzung des Bremer Senats in plakativer Form für die Tarifforderungen ihrer Gewerkschaft ver.di, die Rahmenbedingungen in ihren Arbeitsfeldern durch betriebliche Gesundheitsförderung und höhere Eingruppierungen nachhaltig zu verbessern. Die bunte Aktion fand ein breites Echo bei Politik und Medien.  

 

Um die Aktion vor dem Rathaus symbolisch zu unterstützen, trugen die Erzieher/-innen in den Kindertagesstätten von KiTa Bremen und dem DRK Bremen heute rote Oberbekleidung und informierten mehrere tausend Eltern über ihre Forderungen.  


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsberufe bei einer Aktion in München

München 21.04.09

Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste und die gesamte Mitarbeitervertretung des Caritasverbandes trafen sich am 21. April zu einer Demonstration in München am Karlsplatz. Die geschätzte Teilnehmerzahl lautet 600!


Bild zeigt eine Delegation der Rehburger KiTas beim Treffen mit dem Bürgermeister

Rehburg 21.04.09

Eine Delegation der Rehburger Kindertagesstätten machten gegenüber dem stellvertretenden Bürgermeister Franke deutlich, dass sie für besseren Gesundheitsschutz und eine bessere Eingruppierung auch kampfbereit sind Der Baum der Erkenntnis verdeutlicht die geänderten Anforderungen an ihre Arbeit, aber verkümmert immer mehr, wenn er nicht demnächst mit der Kiesganne "Entgeltgruppe 9" begossen wird. Damit unterstützen und ergänzen sie die Kindertagesstätten im Landkreis Nienburg, die bereits im März auf die Straße gegangen sind.

Bild zeigt Flyer für eine Kampagnenaktion in Köln

Köln 21.04.09

Unter dem Motto "Ein roter Teppich für dich!" gab es am 21. April einen offentlichen Empfang für Sozialarbeiter/-innen, Sozialpädagogen/-innen und Erzieher/-innen im ver.di Bezirk Köln.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Aktion in Wuppertal

Wuppertal 21.04.09

Sozial- und Erziehungsberufe schlagen Alarm
 

Ca. 150 SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen sowie KinderpflegerInnen trommelten am 21. April 2009 in der Elberfelder Fußgängerzone für die Aufwertung ihrer Berufe und gesunde Arbeits-

bedingungen. Bei strahlendem Sonnenschein und afrikanischen Rhytmen interessierten sich viele Wuppertaler BürgerInnen und Bürger für die Hintergründe der Aktion und unterstützten die Beschäftigten spontan bei ihren Forderungen.


Halle/Saale 21.04.09

ver.di in Halle-Saale veranstalte am 21. April ein Aktionstag verbunden mit ein Kinderfest für Eltern und Kinder. Der Aktionstag wurde auch genutzt, um die Öffentlichkeit über die aktuellen Stand der Tarifverhandlungen im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst zu informieren.


Bild zeigt Flugblatt mit der Abbildung einer roten Karte

Rheinland-Pfalz 21.04.09

Am deutschlandweiten Aktionstag, der am 21. April stattfindet, zeigen Kollegeninnen und Kollegen von ver.di Rheinland-Pfalz die "Rote Karte". Sie beziehen sich dabei auf das Angebot der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeber, das diese zur zweiten Verhandlungs-

runde zu den Tarifverhandlungen im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst vorlegten.

Rote Karte als PDF herunterladen

Rote Karte


Bild zeigt Beschäftigte der Stadt Worms

Worms 21.04.09

Am 21. April zeigten Beschäftigte der Stadt Worms dem Verband Kommunaler Arbeitgeber die "Rote Karte" und machen ihren Unmut, hinsichtlich des in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegten Angebots seitens der VKA, deutlich.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim symbolischen Staffellauf

Dortmund / Bochum 20.04.09

Am 20. April organisierte ver.di NRW einen Staffellauf zur Unterstützung einer neuen Eingruppierung der Sozial- und Erziehungsdienste und zur Gesundheitsförderung. Der Staffellauf startete in Dortmund in Richtung Bochum. Erklärtes Ziel dieses Staffellaufes ist es, die gegen KiBiz gerichtete Position durch ganz NRW zu tragen.


Bild zeigt Erzieherinnen bei der Aktion vor dem Rathaus in Stuhr

Stuhr 20.04.09

32 Erzieherinnen verschafften am 20. April vor dem Rathaus in Stuhr ihren Forderungen Nachdruck. Auch hier war der "Baum der Erkenntnis", der auf die gestiegenen Anforderungen der Erzieherinnen aufmerksam macht, das Symbol für den Mehrwert ihrer Arbeit.


Bild zeigt Demonstrationszug durch Linadau

Lindau 18.04.09

Am 18. April gab es in Lindau am Bodensee eine Demonstration mit anschließender Kundgebung. Über 300 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste waren vor Ort, um ihre Forderungen zu verdeutlichen. Unter anderem wurden Reden von Harald Giesecke (ver.di Bundesverwaltung) und Norbert Loacker - ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund) bei der Kundgebung gehalten.