Aktionen Mai 09

Köln 28.05.09

In Köln Mülheim, einem sozialen Brennpunkt, streikten 100 Kolleginnen und Kollegen aus den Sozialen Diensten am 28. Mai. Sie informierten über die Situation vor Ort und machten ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, einem Gesundheitsschutz und besserer Bezahlung auch in einem Lied deutlich.


Bild zeigt Streik in Kassel

Kassel 28.05.09

Am 28.5. haben die  Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes in der Kasseler Innenstadt ihre Arbeitsbedingungen mit Spielen und Aktionen dargestellt. Die Erzieherinnen und Erzieher stellten in selbst genähten Kostümen und mit Sandpuppen Ihre Arbeitsbedingungen den Passanten vor.

 

Die Puppen hatten das Gewicht von 3-4 Jährigen Kindern (11 – 14kg) und wurden auch Passanten zum Tragen in die Arme gelegt. Die Bürger hatten großes Verständnis und ließen sich gern auf Gespräche ein. Viele nahmen sie auch mal in den Arm. Die Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter trommelten in der Innenstadt und verteilen ein Flugblatt, dass  auf Ihre Arbeitsfelder hinwies. Außerdem konnte man mit dem Gehalt eines Sozialpädagogen/in Monopoly spielen. Ein selbst erstelltes Spiel.

 

Fotos: Aydan Karakas-Blutte


Bild zeigt Streikaktion der Bschäftigten aus Sozial- und Erzeihungsdiensten in Chemnitz

Chemnitz 28.05.09

Eine Vielzahl an Erzieherinnen und Erziehern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagen trafen sich am 28. Mai zu einer Streikaktion in Chemnitz. Die Kolleginnen und Kollegen demonstrierten für mehr Anerkennun ihrer Berufe, die mit einer betrieblichen Gesundheitsförderung und einer neuen Entgeltordnung verbunden ist.


Bild zeigt Streik der Beschäftigten aus Sozial- und Erziehungsdiensten in Saarlouis

Saarlouis 28.05.09

Gut 150 Beschäftigte aus  Saarlouis, Völklingen, Heusweiler, Püttlingen und Bous trafen sich am 28. Mai zu einer zentralen Streikaktion in Saarlouis. Die gute Streikbeteiligung zeigt auch hier, dass die Kolleginnen und Kollegen aus den Sozial- und Erziehungsdiensten über die mangelnde Verhandlungsbereitschaft der VKA verärgert sind.


München 28.05.09

Unter dem Motto "Sozialpädagogen wollen nicht baden gehen" machten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen am 28. Mai auf ihre Situation aufmerksam.


Kellinghusen 27.05.09

Am 27. Mai haben abermals Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienst, d.h. die Beschäftigten in den Kinder-tageseinrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familien- und Elternberatung der Kreise Pinneberg sowie Steinburg ihre Arbeit für einen Tarifvertrag Gesundheitsschutz niedergelegt.

 

Während der zentralen Kundgebung in Kellinghusen betonten die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienst der Stadt Kellinghusen, Jochen Oelrich und Karsten Hanstein, noch einmal: „Soziale Arbeit ist mehr Wert und darf nicht Krank machen!" Weiterhin richtete auch Astrid Thie, Personalrätin der Stadt Itzehoe, das Wort an die Teilnehmenden: "Bei steigender Belastung, kann auch eine angemessenere Bezahlung eine Aufwertung der sozialen Berufe bedeuten."

 

Bei der zentralen Kundgebung versammelten sich circa 50 Beschäftigte aus den betroffenen Bereichen sowie Eltern und Interessierte Bürger. Abgerundet wurde die Kundgebung von teilnehmenden Kitas + Kinder der Stadt Kellinghusen, welche die Veranstaltung als Ziel ihres Tagesausflugs nutzten.


Streik in Karlsruhe 27.05.09

Karlsruhe 27.05.09

Am 27. Mai trafen sich die Kolleginnen aus Rastatt und Gaggenau vor der Kinderschule Amalie Struwe zum Streikposten um von dort aus nach Karlsruhe zur gemeinsamen Kundgebung auf dem Marktplatz zu fahren. Die Pforzheimer Kolleginnen und Kollegen trafen sich vor dem Rathaus und haben im Rathaus lautstark eine Resolution abgegeben, die OB Augenstein war leider nicht zu sprechen, ein Vertreter hat die Resolution dann aber entgegen genommen, danach ging es auch nach Karlsruhe zur Demo und Kundgebung. In Karlsruhe zogen ca. 200 Kolleginnen und Kollegen vom ver.di Haus zum Marktplatz zur Kundgebung.


Bild zeigt Beschäftige beim Streik in Braunschweig

Braunschweig 27.05.09

Am 27. Mai 2009 demonstrieren in Braunschweig über 2000 Beschäftigte für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Aus Hannover, dem Umland Hannovers, Göttingen, Wolfenbüttel, Peine und Wolfsburg sind sie mit Bussen angereist, um gemeinsam mit den Braunschweigern auf ihre berechtigten Forderungen aufmerksam zu machen. In Niedersachsen streiken heute über 3500 Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst.

 

Siegfried Sauer, Landesbezirksleiter ver.di: „Ich fordere die kommunalen Arbeitgeber auf, die Beschäftigten nicht länger mit Abmahnungen oder gar fristlosen Kündigungen zu bedrohen, wie es eine Reihe von Bürgermeistern getan hat. Stattdessen sollten sie endlich die berechtigten Interessen der Erzieherinnen und Sozialarbeiter nach einem besseren Gesundheitsschutz anerkennen und ein verhandlungsfähiges Angebot für einen Tarifvertrag unterbreiten. Die Bedrohung der Beschäftigten mit Abmahnungen und Kündigungen hat mit dazu geführt, dass wir heute eine so hohe Streikbeteiligung erreicht haben."

 

Fotos: Thomas Langreder


Bild zeigt Streik und Podiumsdiskussion in der Saarbrücker Bahnhofstraße

Saarbrücken 27.05.09

Eine Podiumsdiskussion mit Regionalpolitikern aus Saarbrücken (u.a. Ralf Latz - SPD, Lothar Schnitzler - Die Linke, Dr.Christel Weins - CDU und Friedhelm Fiedler - FDP) gab es am 27. Mai in der Saarbrücker Bahnhofstraße im Zuge einer Streikaktion. Viele Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten nutzten die Veranstaltung, um ihre Forderungen gegenüber den Politikern zu verdeutlichen. Zusammen mit Ursel Staub, Alfred Staudt und Stefan Schorr (ver.di) machten sich die Kolleginnen und Kollegen für eine betriebliche Gesundheitsförderung stark.

 

Fotos: Stefan Schorr


Bild zeigt Demonstrationszug

Korbach 27.05.09

Auch am gestrigen Tage ging der Streik im Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg weiter. Wieder befanden sich 60 Kolleginnen und Kollegen im Streik. Diesmal war zentraler Veranstaltungsort Korbach. Zu unserer demonstration durch Korbach gesellten sich auch 40 SchülerInnen des Fröbelseminars in Korbach (Fachschule für Sozialpädagogik), so dass unser Demonstrationszug auf stolze 100 TeilnehmerInnen anwuchs.
Der Bürgermeister von Korbach, Herr Friedrich, besuchte die Streikenden aus dem Lebenshilfe-Werk und erklärte seine Solidarität mit unseren Forderungen.

Bild zeigt einen Bauwagen, der als Streikbasis genutzt wird

Erlangen 27.05.09

Im Rahmen des Streiks fand am Mittwoch von 10.00 - 18.00 Uhr am Erlanger Hugo eine Aktion der städtischen Jugendsozialarbeit statt. Ein ausgebauter Bauwagen wurde aufgestellt und die streikenden Erzieher und Sozialpädagogen haben zusammen mit Erlanger Jugendliche ihre Arbeit öffentlich dargestellt. Es fand z.B. "der Mädchentreff", "Lernen nach Eins", "Fit für den Quali" statt. Damit wurde die Bedeutung der Jugendsozialarbeit und damit auch die Berechtigung der gewerkschaftlichen Forderungen aufgezeigt.  Zusätzlich wurden Informationen zu den tariflichen Forderungen verteilt und Unterstützungsunterschriften gesammelt.


Bild zeigt Streikaktion vor dem Offenbacher Rathaus

Offenbach 27.05.09

Standfestigkeit beweisen die Kolleginnen und Kollegen aus Offenbach, die am 27. Mai vor dem Offenbacher Rathaus eine Streikaktion starteten. Mit selbst angefertigten Transparenten verdeutlichten sie einmal mehr ihre Forderungen.


Peine 26.05.09

Mit Trillerpfeifen und Transparenten ziehen Erzieherinnen durch die Städte. Sie streiken für gerechtere Bezahlung und gesündere Arbeitsbedingungen. Betroffen sind von den Streiks viele Eltern, darunter auch einige in Peine. Die PAZ fragt bei Eltern, Verwaltung und Gewerkschaften nach.

 

Text: Jörg Schmidt und Tobias Mull

 

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Bild zeigt Streikaktion in Wuppertal

Wuppertal 26.05.09

26. Mai - Impressionen aus Wuppertal

 

Originalton Frank Bsirske

 

"Der Streik geht weiter bis eine Einigung am Verhandlungstisch erzielt wird", betonte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske vor 10.000 Demonstrierenden bei einer Großkundgebung in Wuppertal. Er forderte die Eltern auf, gemeinsam mit den Erzieherinnen die Stadtspitzen und Parlamentarier in die Pflicht zu nehmen, um für gesellschaftliche Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen durch einen Gesundheitstarifvertrag zu sorgenDie Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber habe bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf die Forderung nach einem verhandlungsfähigen Gesundheitstarifvertrag reagiert und damit die Streiks provoziert. Es liege nun in der Hand der Arbeitgeber, den Streik zu beenden.


Bild zeigt Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten bei eine zentralen Streikaktion

Leipzig 26.0509

In Leipzig fanden circa 80 Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten zu einer zentralen Streiaktion zusammen. Auch hier stehen die Kolleginnen und Kollegen hinter den Forderungen nach einer betrieblichen Gesundheitsförderung und einer neuen Entgeltordnung.


Bild zeigt Streikaktion in Würzburg

Würzburg 26.05.09

Rund 500 Streikende, solidarische Beschäftigte, Studierende von mehreren Fachakademien und Studenten der FH  Würzburg/Schweinfurt haben ihre Forderungen gestern eindrucksvoll auf die Straße getragen. Von der Bevölkerung wurde den Demonstranten viel Sympathie entgegen gebracht, das Medieninteresse war enorm. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Theater machten alle Redner deutlich: Die Streikenden sind entschlossen ihre Forderungen durchzusetzen und werden so lange auf die Straße gehen, bis dies erreicht ist.

Bild zeigt Streik von Beschäftigten aus Sozial- und Erziehungsdiensten

München 26.05.09

Fotos vom Streiktag in München.

 

Gut 3500 Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst zogen mit einem sehr langen Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Odeonplatz (der dann komplett ausgefüllt war). "Wir haben gestern wirklich den Zenit erreicht", so die ver.di-Verantwortlichen aus München.

 

Fotos: Georg Addison


Bild zeigt Demonstrationszug durch Augsburg

Augsburg 26.05.09

Am 26. Mai 2009 rief ver.di Bezirk Augsburg kommunale Kinder-

tagesstätten zum Streik auf. Den Aufruf folgten 20 von 29 Augsburger KiTa´s. Insgesamt beteiligten sich 170 von 240 Beschäftigten an dem Streik. Im Streiklokal „Thorbräu“ trafen sich die  Kolleginnen und Kollegen um 8 Uhr um die selbstgemachten Transparente fertig zu stellen, sich für die Demo auszurüsten (T-Shirts, Pfeifen, Käppis, Flugblätter…). Das Lokal wurde schnell voll und viele fieberten dem Demonstrationszug entgegen.

 

Die Demo begann um 10.00 Uhr vom Streiklokal zum Moritzplatz mit anschließender Kundgebung um 11.00 Uhr. Die Trommel – Samba-Gruppe, die den Demonstrationszug angeführt hat, sorgte für gute Stimmung. Auch die Medien warteten schon am Moritzplatz und konnten gute Beiträge, Interviews sowie Aufnahmen machen. Kai Winkler eröffnete die Demonstration und begrüßte die Demonstranten. Helmut Schwering, Geschäftsführer ver.di Bezirk Augsburg, sprach den Kolleginnen und Kollegen Mut zu und stimmte die Teilnehmenden auf lange Verhandlungsdauer des geforderten Tarifvertrags ein. Gabi Doyuran, Sozialpädagogin, begrüßte die Kolleginnen und Kollegen.

 

Zum Abschluss des Tages fand von 18.00 Uhr bis 18.03 Uhr die kürzeste Demo und Kundgebung von ver.di  in Augsburg statt, mit einer Beteiligung von ca. 250 Beschäftigten.

Bild zeigt Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten beim Streik

Worms 26.05.09

In Worms streikten am gestrigen Tage überwiegend Erzieherinnen und Erzieher für mehr Anerkennung ihrer täglichen Arbeit und für eine tariflich-geregelte Gesundheitsförderung. Gut 2000 Beschäftigte versammelten sich hierfür in der Wormser Innenstadt.


Bild zeigt Beschäftigte aus Sozial- und Erziehungsdienst beim Streik

Burg 26.05.09

Auch in Burg und Biederitz/Möser fanden sich am 26. Mai Erzieherinnen und Erzieher für eine Streikaktion zusammen. Die Kolleginnen und Kollegen übergaben dem Bürgermeister ein Schreiben, dass die Forderungen der Beschäftigten noch einmal deutlich machen soll.


Oranienburg 26.05.09

In Oraninenburg streikten Erzieherinnen am 26. Mai für mehr Anerkennung ihres Berufes.


Bild zeigt Demonstrationszug durch Kiel

Kiel 26.05.09

In Kiel fanden am 26. Mai rund 500 Beschäftigte aus Sozial- und Erziehungsdiensten zu einer zentralen Demonstration zusammen. Beschäftigte aus ganz Schleswig-Holstein beteiligten sich an diesem Streik.

 

Fotos: Klaus Schischefsky

 

Weitere Impressionen finden Sie unter folgendem Link. 

 

Streik und Demo in Kiel

Bild zeigt Aktion der Beschäftigten aus Sozial- und Erziehungsdiensten in der Fürther Innenstadt

Fürth 26.05.09

Zum Streikfest in der Fußgängerzone in Fürth versammelten sich 100 - 150 Streikende, Eltern, Kinder Bürgerinnen und Bürgern, Stadträtinnen und Bürgermeisterinnen sowie der Oberbürgermeister, Thomas Jung. Dieser trug neben den Kolleginnen und Kollegen ebenfalls das "Zukunftsgestalter T-Shirt" als Zeichen der Soliadarität.

 

Bilder: Andrea Marien


Bild zeigt Streikaktion in Nürnberg

Nürnberg 26.05.09

Auch in Nürnberg streikten die Beschäftigten am 26. Mai. Sie trafen sich zu einer zentralen Kundgebung am Kornmarkt.

 

Bilder: Peter Schmitt-Moritz


Bild zeigt Streikaktion in Saarbrücken

Saarbrücken 26.05.09

Gut 450 Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozial-

pädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter legten ihre Arbeit nieder. Sie beteiligten sich am 26. Mai an dem Streik, zu dem die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgerufen hat. Die Beschäftigten machen durch ihren Streik deutlich, dass sie bereit sind für ihre Forderungen nach einer betrieblichen Gesundheitsförderung und einer neuen Entgeltordnung zu kämpfen.


Bild zeigt Streikaktion in Mannheim

Mannheim 26.05.09

Auch in Mannheim streikten die Beschäftigten aus Sozial- und Erziehungsdiensten am 26. Mai.

 

Bild oben zeigt eine Podiumsdiskussion mit Gemeinderatskandiaten (v. l. Thomas Trüper - Die Linke, Nikolaus Koch-Löbel - CDU, Gitta Süß-Slania - Moderatorin, Wolfgang Raufelder - Bündnis 90/Grüne und Roland Weiß - SPD), die während der Diskussion auf Kinderstühlen platznahmen.


Bild zeigt Streikaktion in Verden

Verden 26.05.09

80 Erzieherinnen und über 20 Schülerinnen der Fachschule für Sozialwesen aus dem Landkreis Verden zogen am 26.Mai durch die Verdener Innenstadt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde dabei auch in der Gemeinde Kirchlinteln gestreikt, von wo sich über 25 Erzieherinnen dem Demonstrationzug angeschlossen hatten - obwohl ihr Arbeitgeber wie woanders auch mit Kündigungen und Abmahnungen drohte. Volker Selent (ver.di) berichtete von Messungen in Achimer Einrichtungen, die einen Lärm von 100 dB ergaben. "Das Gehör unterscheidet nicht zwischen wohlwollendem Kindergeschrei oder ob der Lärm von einer Flugzeugturbine stammt". Eine Erzieherin, die mit voller Energie von der Schule kommend mit einer Teilzeitbeschäftigung ins Arbeitsleben tritt, erhält als Gehalt weniger als die Pfändungsfreigrenze hergibt.

Bild zeigt Streikende vor der ver.di Zentrale im LK Diepholz

LK Diepholz 26.05.09

25 Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Erziehungsdienst streikten am 25. Mai im Landkreis Diepholz. Die Beschäftigten trafen sich im ver.di-Steikbüro und erarbeiteten eine Resolution, die im Anschluss dem Landrat im Zuge der Streikaktion übergeben wurde.


Bild zeigt Streikende in Erlangen

Erlangen 26.05.09

In Erlangen streikten Beschäftigte des Jugendamtes am 26. Mai ganztags. Sie verteilten vor dem Erlangener Rathaus Informationsmaterial zum Arbeitskampf an Bürgerinnen und Bürger.


Bild zeigt Aktion in Berlin

Berlin 26.05.09

Anlässlich des 100-jährigen Bestehen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und den damit verbundenen Deutschen Kommunalkongress 2009, verteilten ver.di Beschäftigte Schreiben an die Deligierten.

 

Bild 1:

Christian Schramm (Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes) im Gespräch mit Harald Giesecke (ver.di)

 

Bild 2:

Michael Sommer (Vorsitzender des DGB-Vorstandes) und Harald Giesecke (ver.di)

 

Bild 3:

Achim Meerkamp (Vorstandsmitglied ver.di) im Gespräch mit Harald Giesecke (ver.di)


Bild zeigt Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten beim Streik

Osnabrück 26.05.09

Knapp 80 Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten beteiligten sich am 26. Mai vor dem Osnabrücker Rathaus an einer Streikaktion. Punkt 12:00 Uhr ließen die Streikenden Luftballons steigen.


Bild zeigt Streikende

Halle 26.05.09

Ein starkes Signal setzten am heutigen Tag über 250 Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen in Halle. Mit einer Streikaktion machten sich die Beschäftigten für mehr Anerkennung stark. Sie unterstützen somit die Forderungen ihrer Gewerkschaft ver.di nach einer tariflich geregelten Gesundheitsförderung und einer neuen Engeltordnung. 


Bild zeigt Streikaktion in Erfurt

Erfurt 26.05.09

Auch in Erfurt setzten viele Erzieherinnen am 26. Mai ein Signal. Sie streikten für mehr Anerkennung. Während der Streikaktion versammelten sich die Erzieherinnen in der Innenstadt von Erfurt. Hier sprach der Oberbürgermeister mit den Beschäftigten.


Bild zeigt Streikaktion in Memmingen

Memmingen 26.05.09

Trotz des großem Widerstandes der Arbeitgeber, haben sich am 26. Mai circa 170 Beschäftigte aus über 20 Einrichtungen (Kindergärten, 

Kindertagesstätten, Kinderhorte, Kinderkrippen) an einem Streik in Memmingen beteiligt. Die Kolleginnen und Kollegen danken für die Unterstützung gegenüber dem Markt Ottobeuren, der massiven Druck ausgeübt hat.


Bild zeigt Streikaktion von Beschäftigten aus Sozial- und Erziehungsdiensten

Fulda 26.05.09

Die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes der Stadtverwaltung Kassel nahm mit vielen kleinen Umlandgemeinden an der  hessenweiten Kundgebung in Fulda teil. Es war den Erzieherinnen gelungen, durch Ihre Besuche im Umland, die Kolleginnen auf Fulda einzustimmen. Mit in Fulda waren die Kolleginnen aus den Kitas der Gemeinden und Städte Melsungen, Körle, Gudensberg, Baunatal, Fuldabrück, Kaufungen, Lohfelden, Fuldatal und Bergshausen. Ein voller Erfolg, so sind wir einfach mehr.  Die Sozialarbeiterinnen/er trommelten lautstark während der Demo  durch die Innenstadt in Fulda und sorgten für Stimmung.

 

Bild oben: Erzieherinnen aus Offenbach beteiligten sich neben vielen anderen am 26. Mai an einer Streikaktion in Fulda.

 

Bild Mitte: Auch Kolleginnen und Kollegen der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg streikten und beteiligten sich an der zentralen Streikaktion in Fulda. 

 

Bild unten: Nach der Kundgebung auf der Fuldarer Ochsenwiese, zogen die Demonstrantinnen und Demonstranten durch Fulda.


Hamburg 25.05.09

Heute versuchen Beschäftigte des ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst), eine Unterschriftensammlung an den Ersten Bürgermeister zu überreichen. 322 MitarbeiterInnen des ASD – fast 100% der zurzeit bei der Arbeit Anwesenden – haben diese Erklärung unterschrieben (siehe Anlage). Die Beschäftigten des ASD machen in dem Schreiben deutlich, dass sie die Verantwortung für den Kinderschutz nicht mehr übernehmen können und geben die Verantwortung an den Senat und den Ersten Bürgermeister ab. 

 

Presseinformation des ASD-Hamburg als PDF herunterladen

Bild zeigt Streikaktion

Erlangen 20.05.09

Im Rahmen des Arbeitskampfes im Sozial- und Erziehungsdienst veranstaltete der ver.di-Ortsverein Erlangen am Mittwoch, 20.5.09 um 18.30 Uhr in Erlangen eine Demonstration und Kundgebung. Die Demonstration startete am Martin-Luther-Platz, die Abschlußkundgebung (gegen 19.30 Uhr) fand auf dem Rathausplatz statt.


Bild zeigt Streikende

Würzburg 19.05.09

Am ersten Streiktag in Würzburg standen ab 7:00 Uhr die Beschäftigten der Werkstatt für Sehgeschädigte vor dem Tor. Die Werkstatt war geschlossen. Um 10:00 Uhr zogen sie dann mit ihren Schilder und Transparenten zu den Tagesstätten der Blinden-

institutsstiftung.

 

Auch hier beteiligten sich die Beschäftigten nahezu zu 100 Prozent am Streik.


Bild zeigt Warnstreik in München

München 19.05.09

In München kämpfen Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste auch am 19. Mai für den von ver.di geforderten Tarrifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

 

Die Verhandlungen darüber waren bislang an den Arbeitgebern gescheitert. „Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verzögert die Verhandlungen seit Monaten“, betont Josef Falbisoner: „Deshalb muss da mehr Druck in den Kessel.“

 

Die Beschäftigten hatten sich in einer Urabstimmung mit knapp 90 Prozent Zustimmung zu den Arbeitskampfmaßnahmen entschlossen.

 

 


Mannheim 19.05.09

Am zweiten Streiktag in Mannheim wurde nach dem Plenum gemeinsam der Demonstrationszug durch die Stadt vorbereitet - in vielen Arbeitsgruppen und mit großem Engagement der Streikenden!


Unser Ziel war es, der Bevölkerung laut und bunt unsere Forderungen nahe zu bringen und auf die besonderen gesundheitlichen Risiken der sozialen Berufe aufmerksam zu machen. Die mehrheitlich positive Resonanz der Passanten zeigte uns, auch beim anschließenden Verteilen der ver.di-Publikationen, dass uns dies gut gelungen ist.

 

Fotos: Helmut Roos

 

Weitere Impressionen können Sie der Streikzeit entnehmen. 

 

Streikzeit

Bild zeigt Streik der Beschäftigten in Sozial- und Erziehungsdiensten

Wetzlar 19.05.09

ver.di fordert den Abschluss eines Tarifvertrages zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Hierzu beteiligten sich am Mittwoch, den 19. Mai erneut eine Vielzahl von Erzieherinnen und Erzieher in Mittelhessen an dem bundesweiten Streik. Unterstützung aus der Politik und fachkundige Unterstützung aus dem Bereich der Krankenkassen erhielt die Streikenden.


Der hessische Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) hat in einer Meldung vom vergangenen Freitag ausdrücklich darauf hingewiesen, dass „die Betriebliche Gesundheitsförderung eigentlich ein gesellschaftlicher Common sense“ sei. Es sei „hocheffizient“ wenn bezogen auf konkrete Arbeitsbedingungen physische Beschwerden ermittelt würden und praktische Verbesserungsvorschläge zu deren Abhilfe gemacht werden würden. Von daher sei es „überfällig, die betriebliche Gesundheitsförderung tarifvertraglich zu regeln“, so der BKK Landesverband.

Im Altkreis Wetzlar legten rund 200 Erzieherinnen und Erzieher und beteiligten sich an einem Umzug durch die Stadt, um auf Ihre Forderung aufmerksam zu machen. Viel Sympathie wurde ihnen von den Passanten rechts und lins des kleinen Demozuges entgegen gebracht.

 

(Quelle: DGB Mittelhessen)


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik in Singen

Singen 19.05.09

Impressionen vom Warnstreik in Singen.

 

Kolleginnen und Kollegen aus den Sozial- und Erziehungsdiensten versammelten sich am 19. Mai in Singen, um mit einen Streik ihre Forderungen nach betrieblicher Gesundheitsfördung und einer neuen, besseren Eingruppierung in Entgeltgruppen zu verdeutlichen. Viele Erzieherinnen fertigten Transparente an, mit denen sie auf Umstände ihres Arbeitalltags hinwiesen.


Bild zeigt Streik in Frankfurt

Frankfurt/Main 19.05.09

Viele Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste aus Offenbach und Frankfurt am Main beteiligten sich am 19. Mai an einer Streikaktion im Frankfurter Saalbau. Auch hier ist der Ruf nach Anerkennung für die soziale Arbeit laut. Die Kolleginnen und Kollegen sind bestens motiviert und bereit für ihre Forderungen zu kämpfen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Bad Wildungen 19.05.09

Circa 60 Streikende des Lebenshilfewerkes Waldeck-Frankenberg trafen sich am 19. Mai.Nach der Kundgebung zogen die Kolleginnen und Kollegen in einem Demonstrationszug durch Bad Wildungen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Streik

LK Nienburg 19.05.09

Viele Beschäftigte im Landkreis Nienburg versammelten sich zur Streikversammlung in der Stadt Nienburg vor dem ver.di Haus. Dabei waren nicht nur Erzieherinnen, sondern auch Sozialarbeiter aus der Landkreis-verwaltung und Beamte, die für ihre Teilnahme ihre Pause genutzt haben.

 

Nachdem Ilona Wichert und der Geschäftsführer der ver.di Bezirks-

verwaltung zu den Versammelten gesprochen haben, zogen sie durch die Innenstadt zum Streiklokal. Vier Kindereinrichtungen in Warmsen, Uchte, Pennigsehl, Steyerberg waren ganz geschlossen, in Nienburg und Rehburg-Loccum wurden Bereitschaftsdienste eingerichtet. Sogar eine Einrichtung mit Nichtmitgliedern hat sich komplett beteiligt.


Bild zeigt Aktion von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern

LK Diepholz 19.05.09

Auch Sozialarbeiter/innen des Landkreises Diepholz (Jugendamt und Gesundheitsamt) folgten dem Streikaufruf am 19.05.09 und kamen in Syke gemeinsam mit Erzieher/innen der Kitas aus Stuhr, Bassum und Syke zusammen, um für höheres Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz zu kämpfen.

 

Die Kolleginnen und Kollegen des Fachdienstes Jugend setzten im Anschluss ihren Streik beim "Nachmittag des Fachdienstes Jugend", der einmal im Jahr stattfindet , fort und trugen ihre Forderungen zu Beginn der Veranstaltung allen Mitarbeiter/innen des Fachdienstes vor. Im Laufe des Nachmittags konnten in informellen Gesprächen noch weitere Kolleginnen und Kollegen zum Eintritt in die ver.di gewonnen. Damit ist die Kampfkraft der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft gestiegen.

Nürnberg 18.05.09

Nürnberg 18.05.09

Auch in Nürnberg legten viele Beschäftigte der Sozial- und Erziehungdienste ihre Arbeit am 18. Mai nieder und zeigten deutlich, dass sie bereit sind für ihre Forderungen und mehr Anerkennung zu kämpfen.


Bild zeigt Beschäftigte beim Streik

Köln 18.05.09

Am 18.05. zogen 100 Kolleginnen und Kollegen aus Jugendamt, Sozialamt und Gesundheitsamt zu den Kolleginnen und Kollegen des städt. Kinderheims in Köln. Vor dem Kinderheim bekundeten sie den HeimerzieherInnen und den Sozialpädagoginnen in der Heimerziehung ihre Solidarität. Nach einer Kundgebung ging es zu einem Streikfrühstück. Anschließend zogen alle über das Gelände. Die Kolleginnen infomierten bei dem Rundgang über ihre Arbeit mit Schichtdienst, Nachtbereitschaft, ... Arbeit rund um die Uhr. Auch über die geschichtliche Entwicklung der Heimerziehung wurde informiert und diskutiert. Die Heimleitung hat in ihrem Grußwort die verdi-Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und besserer Bezahlung unterstützt.


Bild zeigt Streikende aus Sozial- und Erziehungsdiensten

Mannheim 18.05.09

Am 18. Mai fanden sich Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste zu einer Streikversammlung im Bürgerhaus Neckarstadt zusammen.

 

Fotos: Helmut Roos


Bild zeigt Beschäftigte beim Streik

Essen 18.05.09

Unter dem Motto "Für Menschen - Wir gestalten Zukunft" gingen auch in Essen am 18. Mai viele Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten auf die Straße. Sie setzten somit ein weiteres Signal in Richtung der VKA.


Bild zeigt Erzieherinnen beim Warnstreik

Achim 18.05.09

Gut 50 Erzieherinnen aus Achim und Verden machten sich für eine bessere Gesundheitsförderung mit selbstgebastelten Trommeln auf dem Weg. "Würde es den Tarifvertrag geben, dann hätte ich nicht selber für meinen Gesundheitsstuhl am Arbeitsplatz 200,- Euro ausgeben brauchen," so eine Erzieherin. Erstmalig dabei war auch eine Einrichtung aus dem Flecken Ottersberg. Alle haben sich dafür ausgesprochen, auch nächste Woche in den Streik zu gehen. Zu Beginn des Streiks haben Erzieherinnen noch einen Baum mit Blättern beschmückt, auf den die Anforderungen ihrer Arbeit geschildert wird.

Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Fürth 18.05.09

Über 100 Streikende in Fürth

 

Am Demonstrationszug beteiligten sich laut Polizeiangaben ca. 175 Personen durch die Fürther Innenstadt bis zum Rathaus. Dort wurden dem Oberbürgermeister Thomas Jung rote Karten übergeben auf denen die Beschäftigten vorher Ihre Forderungen schriftlich vermerkt hatten.


Bild zeigt Warnstreik der Beschäftigten in Sozial- und Erziehungsdiensten

Saarbrücken 18.05.09

Unter einer uneingeschränkten Beachtung aller Medien konnte ver.di in Saarbrücken zu Beginn des Streiks der 350 Beschäftigten aus der Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe verdeutlichen, dass wir in dieser Tarifaus-

einandersetzung um einen Gesundheitstarifvertrag und eine bessere Bezahlung der Kolleginnen und Kollegen richtig ernst machen. Tatsächlich, alle kommunalen Kitas der Stadt waren beteiligt, eine „Bereitschaftskita" hatte geöffnet, 15 von insgesamt 1.800 Kitakindern waren dort zu betreuen.

 

Die streikenden Kolleginnen und Kollegen versammelten sich um 15.00 h auf dem Schlossplatz, dabei wurden sie unterstützt von vielen Eltern und Kindern. Vom Schlossplatz zogen die DemonstrantInnen durch die Stadt zum kommunalen Arbeitgeberverband (KAV), dessen Geschäftsführer Richard Nospers, der sich bereits Mittags im Rundfunk mit dem ver.di-Landesleiter Alfred Staudt zum Kitastreik auseinandergesetzt hatte.


Bild zeigt Erzieherinnen in ihren Arbeitsgruppen

Oberhausen 18.05.09

In Oberhausen trafen sich am 18. Mai Erzieherinnen zu geimensamen Arbeitsgemeinschaften. Sie nutzten den Warnstreik somit aktiv und gestalteten Pappkameraden, durch welche ihre Arbeitsbedingungen und Forderungen verdeutlicht werden sollen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim zentralen Warnstreik

Braunschweig 18.05.09

In Braunschweig fanden am 18. Mai Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste zu einer zentralen Streikaktion zusammen. Diese wurde zum Informationsaustausch und zur Organisation des Warnstreiks genutzt.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Neukirchen-Vlyun 18.05.09

Heute, 18.5.09, streikten die Kolleginnen und Kollegen aus den Erziehungs-und Sozialdiensten in Moers, Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort.

 

Die ca. 40 Streikenden aus vier Einrichtungen trafen sich zu einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Prinzenplatz in der Innenstadt von Kamp-Lintfort. Dort forderten sie u.a., dass sie endlich bessere Arbeitsbedingungen auch im Interesse der betroffenen Kinder brauchen. Weiterhin machten sie deutlich, dass die Arbeitgeber jetzt endlich mit ver.di über ihre Forderungen verhandeln müssten, sonst werden die Arbeitskampfmaßnahmen verstärkt fortgesetzt.
Während ihrer Kundgebung demonstrierten sie zum Rathaus und wurden dort von dem Bürgermeister der Stadt begrüßt. Dr. Landscheidt hielt nicht die gewohnte Fensterrede wie es zahlreiche VertreternInnen aus der Politik tun, sondern er ging auf die tatsächlichen Probleme ein und unterstützte eindeutig die Forderungen und die Streikmaßnahmen. Nach der Kundgebung wurden Kolleginnen und Kollegen aus Einrichtungen besucht, die sich noch nicht an dem Streik beteiligt haben.

 

Text: Harold Henke


Bild zeigt Erzieherinnen bei einer Aktion in Offenbach

Offenbach 18.05.09

In Offenbach beteiligten sich am heutigen Tag rind 14 Kindertagesstätten an dem Warnstreik. In 7 Kindertages-stätten wurde ein Notdienst eingerichtet. Einige Erzieherinnen zeigten sich besonders engagiert und nutzten den Warnstreik aktiv. Sie machten mit dem Verteilen von Informationsmaterial auf die aktuelle Situation von Erzieherinnen aufmerksam. Zudem sammelten sie Unterschriften von Bürgerinnen und Bürger, die für die Aufwertung sozialer Berufe sind.   


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Waldeck-Frankenberg 18.05.09

Rund 60 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich am 18. Mai in Waldeck-Frankental an einer Streikaktion. Alle Kindertagesstätten befanden sich im Streik. Für die Kinder wurde eine Notgruppe eingerichtet. Gegen 11:30 Uhr entschlossen sich die Kolleginnen und Kollegen zu einer spontanen Demonstration durch Frankenberg.


Bild zeigt Erzieherin mit ihrem Kind

Düsseldorf 15.05.09

Erzieherinnen

Darum streiken wir

 

Quelle: Rheinische Post online

 

Foto: Kathrin Zachary

 

 

Claudia Lahrs, Erzieherin in einer städtischen Kintertagesstätte, ist mit ihrer dreijährigen Tochter Amelie ins Düsseldorfer Gewerkschaftshaus gekommen. "Die Eltern und die Arbeitgeber sollen sehen, wie sehr wir unter der Situation leiden.  So geht es nicht weiter. Kinder betreuen und fördern - das ist nicht einfach nur 'spielen'."

  

Weitere Erzieherinnenkommentare - Rheinische Post online

Bild zeigt Streikende in Kassel

Kassel 15.05.09

15.5.2009   Kassel
 

In Kassel waren am 15.5. außer den Notgruppen die städtischen Kitas geschlossen. Von 11 Jugendhäusern waren 10 zu, die Schulsozialarbeit hat nicht gearbeitet, die Schuldnerberatung, die Kommunale Arbeitsförderung, die Tagespflege, die städtischen Einrichtungen waren nur eingeschränkt arbeitsfähig,  der ASD war mit Bereitschaftsdienst besetzt. Die Streikversammlung mit über 350 Kolleginnen und Kollegen war ein voller Erfolg. Sie bildeten AG´s um die Streikwelle vom 18.- 19.5. vorzubereiten. Begleitet wurden wir in den ersten zwei Stunden von der Presse, die eine für uns sehr positive Berichterstattung sowohl im Fernsehen als auch in der örtlichen Presse brachte.

 

18. – 19.5. Kassel
 
Es begann mit der Eintragung in die Streiklisten. Das Streickcafe wurde um 9.00 Uhr geöffnet, die Waffeleisen liefen heiß und die Arbeitsgruppen starteten ihre Arbeit. Es wurden Aktionen geplant, Plakate gemalt, und 10 Gruppen von Erzieherinnen/Erzieher machten sich auf den Weg ins Umland und besuchten die Kitas in den Landkreisgemeinden. Sie berichteten von Ihren Aktionen, informierten über die Forderungen und weckten Interesse bei Ihren Kolleginnen/ Kollegen. Auch die KiTas der Gemeinde Kaufungen hatten am 18. Mai geschlossen.
 
Am 19.5. berichteten die Gruppen von Ihren Aktivitäten und den Ergebnissen des Vortages. Von den  Kolleginnen und Kollegen in den Umlandgemeinden wurden  sie  herzlich empfangen.  Die Besuche vor Ort waren ein voller Erfolg. Die Kolleginnen und Kollegen sind oft vom Geschehen der Großstädte weit entfernt. Sie freuten sich über die Besuche vor Ort, miteinander wäre man einfach mehr. Das sei ein gutes Gefühl. Außerdem wurden sehr kreative Aktionen und Ideen entwickelt , bunte Transparente gemalt und nebenbei gaben Sie das Waffelbacken nicht auf, eine super Mischung.

Kiel 15.05.09

Auch in Kiel zeigten am 15. Mai viele Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste, dass sie bereit sind für ihre Forderungen zu kämpfen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Bremen 15.05.09

Bild 1:

Zur gemeinsamen Streikversammlung im Bremer Kulturzentrum Schlachthof trafen sich die Erzieher/innen der städtischen KiTa Bremerhaven und KiTa Bremen

 

  

Bild 2:

Demonstrationszug zum Kommunalen Arbeitgeberverband

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 3:

Henning Lühr, Finanzstaatsrat und Vorsitzender des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Bremen, bei der Protestkundgebung der Streikenden und hier mit Fragen an Grit Wetjen (Sprecherin der ver.di Betriebsgruppe KiTa Bremen)

 


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Radolfzell 15.05.09

300 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste versammelten sich am 15. Mai in Radolfzell am Bodensee zu einer gemeinsamen Streikaktion. Die Rednerin, Angelika Felser, nutzte die Aktion und informierte über die aktuelle Situation. 


Bild zeigt Warnstreik in Wuppertal

Wuppertal 15.05.09

600 Streikende auf der Straße – alle städtischen Kitas dicht

 

In Wuppertal trafen sich die Kita-

Beschäftigten sowie Sozialarbeiter und Sozialpädagogen der Bezirkssozial-

dienste, Kinder- und Jugendwohn-

gruppen, des Jugendamtes und der Bergischen Volkshochschule zum Streikfrühstück. Im Demozug zogen die Streikenden Mittags in die Elberfelder Fußgängerzone zur Kundgebung. Viele Eltern kamen mit ihren Kindern ebenfalls dorthin, um die streikenden Erzieherinnen und Erziehern solidarisch zu unterstützen. „Niemand auf dem Platz hier glaubt daran, dass bei den Arbeitsbedingungen eine Erzieherin gesund mit 67 in Rente geht!“ fasste Dietmar Bell die Stimmung zusammen und appellierte an die kommunalen Arbeitgeber, sich endlich für einen Tarifvertrag für gesunde Arbeit in den Kitas und sozialen Diensten einzu-

setzen. Susanne Gerhardts, Vorsitzende des ver.di-Kita-Arbeitskreises und Personalrätin in Wuppertal, machte klar: „Es kommt jetzt auf euch an: Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“

 

Text: Grit Genster


Bild zeigt Erzieherinnen beim Warnstreik

Mönchengladbach 15.05.09

Nach einem erfolgreichen Warnstreik am Mittwoch der vorigen Woche mit ca. 80 Kolleginnen und Kollegen aus 10 Einrichtungen einschließlich der Sozialdienste folgten heute, 15.Mai, etwa 100 ver.di-Mitglieder aus 12 Einrichtungen und Sozialdiensten dem ersten Streikaufruf von ver.di nach der erfolgten Urabstimmung.

 

Auf der Streikversammlung vor dem Rathaus in Mönchengladbach machten die Kolleginnen und Kollegen deutlich, dass sie endlich bessere Arbeits-

bedingungen auch im Interesse der betroffenen Kinder brauchen. Sie forderten deshalb, dass die Arbeitgeber jetzt endlich mit ver.di über ihre Forderungen die Verhandlungen aufnehmen.

 

Ihr Motto auf den Plakaten an diesem Tag:  "Wir backen jetzt keine kleinen Brötchen mehr“ Dazu wurden kleine Brötchen verteilt. Das Fazit der Streikenden: „Wenn es sein muss, werden wir auch weiter für unsere Forderungen streiken“. Die Forderungen und die Streikmaßnahmen werden von den Eltern unterstützt. So besuchte die Elterninitiative „Mucki Zwei“ mit den Kindern die Streikenden und erklärte sich solidarisch.

 

Text und Fotos: Harold Henke


Bild zeigt Warnstreik in Neunkirchen

Neunkirchen 15.05.09

Streik im Sozial- und Erziehungsdienst: Es begann in Neunkirchen

 

Nachdem sich die überwältigende Mehrheit der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bei der bundesweiten ver.di-Urabstimmung für Streik ausgesprochen hat, begann der Streik in den Kindertagesstätten in Neunkirchen und Friedrichstahl am Freitag, 15. Mai 2009.

 

Von diesen Streikmaßnahmen waren 10 Einrichtungen der Kinder-, Sozial- und Jugendhilfe mit 130 Beschäftigten betroffen. Für Notfälle unbetreuter Kinder war in Neunkirchen die Kita Furpach in Bereitschaft. Alle anderen Neunkircher Einrichtungen waren, wie in Friedrichsthal, geschlossen. Die streikenden Beschäftigten trafen sich um 9.00 Uhr vor dem Neunkircher Rathaus. Gegen 10.00 Uhr kam es zu einem Demonstrationszug durch die Neunkircher Innenstadt zum Stummplatz, wo um 10.00 Uhr eine Kundgebung stattfand und die Streikenden sich in die Streiklisten eintrugen.

 

Die Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter kämpfen mit ihrem Streik für einen Gesundheitstarifvertrag und um bessere Arbeitsbedingungen.

 

ver.di hat in den letzten Tagen die betroffenen Eltern auf Kita-Schließungen mit Elternbriefen vorbereitet. Dabei zeigen die Eltern großes Verständnis für die Forderungen der Beschäftigten.

 

Text: Michael Quetting


Bild zeigt Transparente

Hamburg 14.05.09

Solidaritätsbekundung aus Hamburg
 

Liebe Streikenden,

 

da wir in Hamburg noch nicht streiken (dürfen), möchten wir uns aber trotzdem zu Wort melden und Euch mit dieser Solidaritäts- E-Mail unterstützen. Darüber hinaus waren wir nicht untätig und haben den Eingang unseres Kinderhauses dem Anlass entsprechend gestaltet.

 

Wir wünschen Euch bei Eurem Kampf (nicht nur) für bessere Arbeitsbedingungen viel Kraft und Erfolg!

 

Die KollegInnen des Kinderhaus Chocoladenfabrik in Hamburg

Bremer Beschäftigte aus Sozial- und Erziehungsdiensten

Bremen 11.05.09

Am 11. Mai traf sich die Projektgruppe der Behindertenhilfe in Bremen. Die anwesenden Mitglieder der Projektgruppe Behindertenhilfe haben bei ihrem Treffen in Bremen ein Statement abgegeben: sie tragen, um ihre Unterstützung und Solidarität hinsichtlich des Kampfes für einen Gesundheitstarifvertrag und eine neue Entgeltordnung zu demonstrieren! Die anwesenden repräsentieren mehrere tausend Beschäftigte in Niedersachsen-Bremen.


Bild zeigt Kinderfest und Demonstration in Augsburg

Augsburg 09.05.09

Am 09. Mai fand ein Kinderfest der Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Erziehungsdienst statt. Die Kolleginnen und Kollegen wollten mit den Bürgerinnen und Bürger, insbesondere mit Eltern ins Gespräch kommen. Das ist ihnen spitze gelungen! Ca. 30 Kolleginnen aus dem Sozial und Erziehungsdienst, hauptsächlich aus dem kirchlichen Bereich, konnten erfolgreich Menschen ansprechen und die Eltern auf kommende Auseinandersetzungen vorbereiten. Dank der Bemühungen der Erzieherinnen , ist es auch gelungen, vielfach Unterschriften zu sammeln.

 

Zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen konnte ein Ballonkünstler engagiert werden, der speziell Kinder angesprochen hat und denen tolle Figuren aus Luftballons zum mitnehmen modellierte. Begleitend dazu gab es gute Musik, weitere Attraktionen für Kinder (u.a.: Gesichtsschminken, Ein- Radfahren, auf Stelzen gehen, Jonglieren, Karussell fahren und vieles mehr) und viel Gute Laune, sowie sonnige Stunden!

 

Die Aktion war sehr wichtig im Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die Kolleginnen und Kollegen sahen, dass sie nicht alleine sind und konnten mit Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen und sich über ihre Arbeitsbedingungen austauschen. So fühlten sie sich in ihren Forderungen nach einem Gesundheits-förderungsTV bestärkt und blickten erwartungsvoll den Verhandlungen entgegen!

Kaufbeuren 09.05.09

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich rund 250 Beschäftigte aus Sozial- und Erziehungsdiensten in Kaufbeuren im Allgäu zum „Tag der sozialen Arbeit“ und protestierten lautstark gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber: „Soziale Arbeit darf keine Einbahnstraße sein“. Landesfachbereichsleiter Dominik Schirmer (FB 3) und Landesfachbereichsleiterin Brigitte Zach (FB 7) stellten in ihren Reden den Wert der sozialen Arbeit und die Belastungen der Beschäftigen in den Vordergrund. Sie forderten – unter viel Beifall der Anwesenden - die Aufwertung der sozialen Arbeit, die Tarifierung des Gesundheitsschutzes und eine bessere Eingruppierung.

Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Streik

Würzburg 06.05.09

Auch Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste streikten am 06. Mai in Würzburg. Mit einer Aktion in einer Fußgängerpassage machten die Beschäftigten Bürgerinnen und Bürger auf die aktuelle Situation aufmerksam.


Nürnberg 06.05.09

120 Kindertageseinrichtungen waren am 06. Mai in Nürnberg zum Warnstreik aufgerufen worden. Viele Erzieherinnen und Erzieher folgten diesen Aufruf und nutzten die Gelegenheit, ihre Forderugen nach mehr Anerkennung zu untermauern.


Bild zeigt Warnstreik in Frankfurt am Main

Frankfurt/Main 06.05.09

In Frankfurt am Main beteiligten sich am 06. Mai ebenfalls viele Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste am Warnstreik. Erzieherinnen, Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagogen/innen nutzten den Warnstreik aktiv. Sie  informierten sich über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen und über Zukünftiges.


Bild zeigt geschlossene KiTa

Erlangen 06.05.09

Viele Beschäftigte in Kindertagesstätten und Horteinrichtungen in Erlangen legten am 06. Mai ihre Arbeit ganztags nieder, um sich an einem Warnstreik zu beteiligen. Die betroffenen Eltern wurden im Vorfeld informiert und zeigten überwiegend vollstes Verständnis für die Aktion und den Forderungen der Beschäftigten.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei einer Streikaktion

Aachen 06.05.09

Auch in Aachen legten viele Beschäftigte der Sozial- und Erziehungdienste ihre Arbeit am 06. Mai nieder und zeigten deutlich, dass sie bereit sind für ihre Forderungen und mehr Anerkennung zu kämpfen.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik

Düsseldorf 06.05.09

Mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen haben sich in Düsseldorf im Warnstreik gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber zum Tarifvertrag für eine betriebliche Gesundheitsförderung und zur Engeltordnung für die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste gewandt.


Bild zeigt Warnstreik in Hannover

Hannover 06.05.09

Kinder fördern – soziale Jobs anerkennen

 

Über 2.500 Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst in Niedersachsen und Bremen sind heute in einem ganztägigen Warnstreik getreten und haben sich zu einer zentralen Kundgebung in Hannover getroffen. Erzieherinnen und Sozialarbeiter legten ihre Arbeit in Kindertagesstätten, Jugendzentren, Spielhäusern und Beratungseinrichtungen nieder, so dass in über 30 Städten und Gemeinden viele Einrichtungen geschlossen blieben.

 

Achim Meerkamp vom ver.di-Bundesvorstand sagte auf der Kundgebung in Hannover: „Erzieherinnen und Sozialarbeiter sind täglich hohen emotionalen Belastungen und starkem psychischen Druck ausgesetzt. Sie klagen über Hörschäden durch die hohe Lärmbelästigung, über Rückenprobleme und Stress. Die kommunalen Arbeitgeber haben trotz mehrfacher Aufforderung die Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung verweigert. Deshalb sind die Beschäftigten heute in einen Warnstreik getreten, um ihre Forderungen zu bekräftigen.“

 

In den nächsten Jahren werde durch den Ausbau von Krippen zusätzliches Personal benötigt. Um erfolgreich Nachwuchs für diese sozialen Berufe zu gewinnen, müssten sich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. „Die Beschäftigten haben gezeigt, dass sie bereit sind, für ihre Forderungen zu streiken“, betonte die stellvertretende ver.di-Landesleiterin Susanne Kremer. Darüber hinaus fordere ver.di eine deutliche Aufwertung des Berufsfeldes und bessere Arbeits- und Entlohnungsbedingungen.

 

Video des Warnstreiks


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei dem Warnstreik in Stuttgart

Stuttgart 06.05.09

6.Mai 2009 – Warnstreik der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst

 

Mehr als 3.000 Beschäftigte im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst in Baden-Württemberg befanden sich am 6.Mai 2009 im Warnstreik. Sie kämpfen für einen Tarifvertrag zum betrieblichen Gesundheitsschutz, mit dem die ständig wachsenden Arbeitsbelastungen verringert werden sollen. Schwerpunkt der Aktionen waren die Bezirke Stuttgart und Südbaden. In Stuttgart haben  2.000 Kolleginnen und Kollegen  in den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und in der Landeshauptstadt Stuttgart gestreikt.  Am Mittag demonstrierten in Stuttgart mehr als 1.500 Kolleginnen und Kollegen, die solidarisch von Vertreterinnen und Vertretern der Eltern und Beschäftigten in  kirchlichen Einrichtungen unterstützt wurden. In Freiburg, einem weiteren baden-württembergischen Schwerpunkt, nahmen mehr als 600 Beschäftigte an einer Kundgebung im Kolpinghaus teil und forderten ebenfalls tarifliche Regelungen zum betrieblichen Gesundheitsschutz.

Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik in Kassel

Kassel 06.05.09

In Kassel folgten 500 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste dem Aufruf zum Warnstreik am 6.5.
 
Zwei Drittel der städtischen Kitas, alle Kitas der Gemeinde Kaufungen und mehrere Kitas der gemeinde Lohfelden waren geschlossen. Darüber hinaus blieben in 8 von 11 Kasseler Jugendhäuser die Türen verschlossen.
 
Mehr als 150 Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter des ASD, der Jugendgerichtshilfe, der Jugendhelferabteilung und vielen kleineren Einheiten des Jugendamtes der Stadt Kassel, der Landkreisverwaltung Kassel und des Schwalm- Eder Kreises und der Stadt Baunatal waren am Streik beteiligt und machten auf Ihre schwierigen Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit aufmerksam. Verstärkung bekamen wir von den Kolleginnen und Kollegen des Lebenshilfewerkes Waldeck-Frankenberg und der ZSB Haina, die mit zwei Bussen anreisten .
 
Lautstark, begleitet von einer Trommlergruppe ging der Demonstrationszug durch die Innenstadt und versperrte für mehrere Minuten den Verkehr.
„ Ein voller Erfolg, wir können alle Zufrieden sein, und eins ist klar, wir wollen MEHR Anerkennung, wir sind MEHR WERT und wir werden MEHR ! „ Fazilet Karakas-Blutte, Sprecherin der Betriebsgruppe Stadtverwaltung Kassel.

Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beim Warnstreik in München

München 06.05.09

In München streikten am 06. Mai circa 2000 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste. Die Kolleginnen und Kollegen machten mit selbstgemachten Transparenten "Wir haben Lob, aber keine Lobby" oder "Krummer Rücken und Burnout, so sieht soziale Arbeit aus" auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam. Zudem schlugen die Beschäftigten vor, die nächste Verhandlungsrunde mit der Vereinigung des Kommunalen Arbeitverbandes in einer KiTa und auf kleinen Stühlen zu führen, damit diese wissen wo von die Beschäftigten reden!


Mannheim 06.05.09

Mannheim beteiligt sich an den ersten bundesweiten Warnstreiks.

 

Eine hohe Lärmbelastung und das an der Größe der Kinder orientierte Mobiliar sind nur zwei Dinge, die die Arbeitsbedingungen für Kita-Beschäftigte erschweren. Deswegen kämpft ver.di für sie um einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung. In dieser Woche kam es zu bundesweiten Warnstreiks, denen eine Urabstimmung folgen soll. Gleichzeitig möchte ver.di erreichen, dass die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst aufgewertet werden.

Die Mannheimer ErzieherInnen beteiligten sich zahlreich an der bundesweiten Aktion. Sie versammelten sich im Mannheimer Gewerkschaftshaus um über zukünftige Aktionen zu beraten und um die Urabstimmung vorzubereiten.

 

Fotos: Helmut-Roos


Bild zeigt Aktion in Marburg

Marburg 06.05.09

Alle 14 städtischen Kindergärten waren am 06. Mai in Marburg den ganzen Tag geschlossen. Sozialarbeiter und Sozialpädagogen/-innen sowie Erzierinnen der betreuten Grundschulen schlossen sich an. Die Streikversammlung fand im Kulturzentrum „Waggonhalle“, bei der 150 Streikende teilnahmen, statt. Die Sozialarbeiter machten eine eigene Aktion vor dem Landratsamt.

Gießen 06.05.09

In Gießen trafen sich weit über 100 Erzieherinnen der Stadt Wetzlar und Sozialarbeiter der Stadt Gießen und des Landratsamtes Lahn-Dill im dgb-Haus zur Streikversammluung. In Wetzlar waren 7 von 15 Kitas geschlossen. Auch Erzieherinnen von Wettenberg streikten.

Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erzeihungsdienste beim Protest in Kiel

Kiel 06.05.09

200 Kolleginnen und Kollegen, überwiegend aus den Kindertageseinrichtungen, beteiligten sich am 06. Mai am Warnstreik in Kiel. Hierfür versammelten sich die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste im Liegenhof.

 

Foto: Dirk Lerche


Mainz 06.05.09

In Mainz war die Beteiligung von Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste ebenfalls groß. Die Kundgebung auf dem Mainzer Rathausplatz nutzten die Beschäftigten unter anderem, um die Öffentlichkeit auf ihre Situation aufmerksam zu machen.


Bild zeigt Erzieherinnen bei ihren Warnstreik

Leipzig 06.05.09

Erzieherinnen machten am 06. Mai zwischen 06:00 und 09:00 Uhr mit einer Aktion deutlich, dass sie bereit sind für ihre Forderungen zu kämpfen. Sie erhielten viel Zuspruch von Eltern, die Verständnis für den Warnstreik zeigten.


Bild zeigt Warnstreik in Mönchengladbach

Mönchengladbach 06.05.09

In Mönchengladbach waren 10 Kitas und die sozialen Dienste zum Warnstreik aufgerufen. Ca. 100 Beschäftigte haben sich an den Streiks beteiligt und dafür gesorgt, dass die Kitas den ganzen Tag geschlossen blieben.

 

Die Teilnehmerinnen entschiedenen sich während der Streikkundgebung auf dem Kapuzinerplatz zu einer Spontandemonstration zum nahe gelegenen Rathaus, um dort bei Oberbürgermeister Norbert Bude als Vorsitzender des Städtetages für die ver.di Forderungen zu werben. Der OB hielt die Forderungen für durchaus berechtigt, während er den Streik als Mittel zur Durchsetzung nicht gutheißen wollte. Die streikenden Kolleginnen waren trotzdem guter Stimmung und entschlossen nach der Urabstimmung weiter die Arbeit nieder zu legen. Man war sich einig darüber, dass ein Einlenken der Arbeitgeber ohne einen massiven Arbeitskampf nicht zu erwarten ist.


Bild zeigt Demonstrationszug in Herne

Herne 06.05.09

Gut 50 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste beteiligten sich an dem Warnstreik mit einem Demonstrationszug durch Herne.


Bild zeigt Erzieherinnen bei demWarnstreik in Halle

Halle 06.05.09

Auch in Halle beteiligten sich Erzieherinnen und Erzieher an den deutschlandweiten Aktionen zum Warnstreiktagi. Sie zeigten sich kampfbereit und traten überzeugt für ihre Forderungen nach betrieblicher Gesundheitsförderung und Anerkennung ihres Berufes ein.


Bild zeigt Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste bei dem Warnstreik in Saarbrücken

Saarbrücken 06.05.09

Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste demonstrierten am 06. Mai in Saarbrücken für mehr Anerkennung und eine betriebliche Gesundheitsförderungen. Der Demonstrationszug zog zum Saarbrücker Rathaus und bildete hier eine Menschenkette um das Rathaus. Im Vorfeld dieser Aktionen organisierte ver.di Saarbrücken am vormittag ein Kinderfest in der Bahnhofstraße, dass von vielen Eltern und Kindern besucht wurde. Ebenfalls mit dabei war die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

 

 

Impressionen (Saar Aktuell) als PDF herunterladen

Hanau 06.05.09

400 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes im Main-Kinzig-Kreis legen einen Warnstreik hin!

 

Mit einer solchen Teilnahme hatten wir nicht gerechnet. Die Beteiligung zeigt aber: die Beschäftigten sind entschlossen. Und das ist gut so! Wir danken allen, die mit dazu beigetragen haben, dass der Warnstreiktag voll und ganz gelungen ist. 400 Erzieher der Kitas  und Sozialarbeiter des Main-Kinzig-Kreises  und Betreuer des Behinderten-Werk Main-Kinzig haben in Hanau für Ihre berechtigten Forderungen demonstriert.

 

Das war ein guter Auftakt für die kommenden Auseinandersetzungen!

Bild zeigt Beschäftigte aus Sozial- und Erziehungsdiensten und die Oberbürgermeisterin aus Schwerin

Schwerin 01.05.09

Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten, vor allem Erzieherinnen, machten am 01. Mai in Schwerin auf ihren Arbeitsalltag aufmerksam. In diesem Zusammenhang informierten sie Bürgerinnen und Bürger über ihre Forderungen nach einer betrieblichen Gesundheitsförderung und vor allem mehr Anerkennung. Sogar die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin, Angelika Gramkow untersützt die Erzieherinnen. Sie trug sich, neben vielen Anderen in einer Liste von Untersützerinnen und Unterstützer ein.


Bild zeigt Demonstration in Augsburg

Augsburg 01.05.09

Am 1. Mai 2009 nahmen auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Erziehungsdienst an der Augsburger 1.Mai-Demonstration teil. Ca. 20 Kolleginnen und Kollegen konnten sich für den 01.Mai begeistern. Mit selbstgemalten Transparent, T-Shirts und Pfeifen waren die Kolleginnen und Kollegen von weitem gut sichtbar und hörbar.

 

In der Rede betonte Helmut Jung, Vorsitzender DGB Augsburg, wie wichtig der geforderte Gesundheits-förderungTV sei und erntete große Zustimmung aus dem Publikum.

Bild zeigt Aktion in Wittenberg

Wittenberg 01.05.09

Am 01. Mai fanden sich Erzieherinnen in Wittenberg zusammen, um mit einer gemeinsamen Aktion die Öffentlichkeit auf ihre Arbeitssituation aufmerksam zu machen. Bürgerinnen und Bürger wurden zudem über die aktuellen Tarifverhandlungen und die damit verbundenen Forderungen informiert. 


Bild zeigt Aktion in Lippstadt

Lippstadt 01.05.09

Bilder des Infostand vom 1. Mai in Lippstadt. Die Themen Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst, Altenpflege in Bewegung und Mindestlohn waren unsere Schwerpunkte. Neben Informationen zu den Themen habe wir Unterstützungsunterschriften für den Sozial-und Erziehungsdienst gesammelt, welche demnächst unter chancen-foerdern.de veröffentlicht werden. Unter den Unterzeichnern ist auch der Europaabgeordnete Helmut Kuhne.